July 1st, 2010 - Last modified: 6. July 2010 @ 12:08 - Uwe - GER 110
Nach dem Besucherrekord im Mai, der auf die 4 grossen internationalen Regatten zurückzuführen ist, präsentiert sich der Juni als zweitstärkster Monat. Mit z.T. mehr als 200 unterschiedlichen Besuchern täglich – ohne Reloads und Mehrfachbesuche oder Klicks – kann man bei z.Zt. 162 Finnseglern in der DFSV-Rangliste sehr zufrieden sein.
May 14th, 2010 - Last modified: 10. May 2011 @ 13:29 - Uwe - GER 110
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Walter Mai
Finn GER 3
beim Nesselblatt 2010 in Steinhude
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Seinen 74 Geburtstag feiert am 13. Mai Finnlegende Walter Mai - Olympiateilnehmer im Finn 1972 – Finn-Masters–Weltmeister 1984. Herzliche Glückwünsche zu diesem Anlass und noch viele weitere Erfolge in der Finn-Klasse !
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Walter erzielte u.a. diese Erfolge:
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Deutsche Meisterschaft 1964 2.
Militärweltmeisterschaft 1969 (Snipe) 1.
Olympiade 1972 12.
Deutsche Meisterschaft 1974 2.
World Masters 1984 (Senioren-WM) 1.
World Masters 1987 2.
Österr Meisterschaft 1992 3.
World Masters 1993 2.
World Masters 1994 3.
World Masters 1996 3. Masters 2006 Legends (+70): 1. Walter Mai (GER)
Masters 2008 Legends (+70): 1 Walter Mai (GER)
Masters 2009 Legends (+70): 1. Walter Mai (GER)
May 3rd, 2010 - Last modified: 15. February 2011 @ 19:18 - Uwe - GER 110
52. Internationale Finn – Dinghy – Regatta um das
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Schaumburg – Lippische Nesselblatt
des Schaumburg-Lippischen-Segelvereines – SLSV – Steinhude
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Seit mehr als 50 Jahren der Finn-Klasse treu verbunden, bot der SLSV auch in diesem Jahr hervorragende Bedingungen für das (neben der IDM) höchstrangige deutsche Finn-Event. Neben Weltmeister Thomas Schmid, Masters-Weltmeister Andre’ Budzien und Olympiateilnehmer Walter Mai war in diesem Jahr auch eine erfreulich hohe Anzahl niederländischer Weltklasse-Finnsegler am Start, die bei 6+ Bft absoluten Spitzensport boten und mit dem sympathischen Karel van Hellemond den Sieger stellten. In Bestform präsentierte sich auch die Wettfahrtleitung unter Heiner Forstmann. Einen glanzvollen Abschluss bildete die launige Rede des SLSV-Präsidenten anlässlich der Siegerehrung, die einigen Regattateilnehmern sicher noch besonders lange in Erinnerung bleiben wird Herzlichen Dank an alle Beteiligten des SLSV und der WVStM für die Durchführung dieser grossartigen Regatta.
P.S. Die folgenden, etwas verwackelten, ungeschnittenen Videos stammen vom 1.Tag , an dem zwei Wettfahrten bei 6 Bft stattfanden. Sie sollen den Nichtteilnehmern einen Eindruck von den Windverhältnissen des 1.Tages vermitteln. Am 2.Tag schickte Heiner Forstmann die Teilnehmer bei 3-5 Bft. dreimal auf den Regattakurs, wobei Karel van Hellemond sich mit zwei Punkten Vorsprung vor den bis dahin führenden Andre’ Budzien setze. Bei 2-3 Bft waren die Bedingungen am 3. Tag etwas moderater. Karel hatte jedoch Andre’ äusserst konsequent zu decken, um seinen 1. Platz zu verteidigen. Aufgrund des Zweikampfes zwischen Karel und Andre’ zogen Uwe Barthel, Thomas Schmid und Walter Mai vorbei und ergatterten in der 6. Wettfahrt die Topplatzierungen 1-3.
Besonders beeindruckend fand ich bei den 100 %ige Fitness erfordernden Bedingungen die Leistung des knapp 74-jährigen Walter Mai sowie des 17-jährigen Lennart Luttkus. Alt-Weltmeister und “Wiedereinsteiger” Thomas Schmid (Platz 4) wird m.E. augrund seines ausserodentlichen Talents bald seinen früheren Leistungsstand erreichen und für Überraschungen sorgen.
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Nesselblatt – Impressionen – 10 Min.-Video
Karel van Hellemond – (Pl. 1) – Wettfahrtleiter Heiner Forstmann – SLSV-Präsident John Arlett
Karel van Hellemond – NED 41 (1), Andre’ Budzien GER 711 (2) Nanno Schuttrups – NED 787 (3)
January 7th, 2010 - Last modified: 2. February 2010 @ 23:13 - Uwe - GER 110
Finn-Dinghy
In der Vergangenheit glaubte der eine oder andere Finn-Späteinsteiger meine Kompetenz anzweifeln zu müssen, weil er mich nie bei einer Ranglisten-Regatta gesehen habe, Ich präsentiere daher an dieser Stelle zwei historische Aufnahmen meines 1. Finns (HVM), welches ich vor 37 Jahren für 1000 DM von einem Lübecker Finnsegler erworben habe.
Die Fotos wurden beim Einlaufen in den Norderneyer Hafen aufgenommen, nachdem ich meine Hausstrecke absolviert, d.h. die Nordsee-Insel Norderney umrundet hatte.
Auf dem Foto sieht man noch den Original-HVM-Holzmast mit dem Metallbügel zur Umleitung der Strecker. Ein paar Jahre später verkaufte mir Uwe Heinzmann (Malente) beim Kieler Pfingstbusch für 500 DM seinen Bruder-Alumast samt Musto-Segel, mit dem er zuvor am Gold-Cup (Malmö) teilgenommen hatte.
Der Bruder-Alumast besass übrigens die sonderbare Eigenschaft, waehrend des Segelns immer weicher zu werden.
Anfang der 80er Jahre wurde G 600 durch G 1572 (Ex-Peter Gellert) abgelöst, mit dem Fifi Ehlers 1977 an der EM teilgenommen hatte
Taylor Finn G 1572
Finn EM 77, H.G. Ehlers in seinem G 1572
Ausschnitt aus türkischer Zeitung
Nordsee vor ca. 40 Jahren
Vor dem Einstieg in die Finnklasse hatte ich übrigens bereits als Schüler am Ruder unseres jollenartig zu segelnden Corsaire (Ur-Microcupper von J. J. Herbulot) und anderer Boote etliche tausend Seemeilen auf Nord- und Ostsee abgerissen.
December 27th, 2009 - Last modified: 18. February 2010 @ 10:25 - Uwe - GER 110
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“Lieber Finnfreund,
nun ist es passiert. “Die” Holzfinn ist getrennt. Auf Länge von 328 cm. Das Deck noch mittels einer Kreissäge, die ein gerade geschärftes Sägeblatt hatte. Der Rumpf mit einer Flex, was die viel bessere Lösung war, wie sich herausstellte.
Die Alu-Kiellinie sollte nicht mit der Säge durchtrennt werden, um das Sägeblatt nicht zu beschädigen. Deswegen der Einsatz der Flex. Das ging dann so gut, dass ich gleich damit weitergemacht habe. Der “Schnitt” war viel sauberer als mit der Säge. Auch stellte sich heraus, dass die Holzleisten mit Messing-Klemmen verbunden waren. Das wäre für die Säge auch nicht richtig gut gewesen.
Nun habe ich zwei Bootsteile, von denen reichlichFotos gemacht wurden. Das Heckteil wird auf dem Spiegel aufgestellt. Mein Sohn hat bereits gefordert, dass es in sein Zimmer kommt.
Das Bugteil bekommt noch einen neuen Abschluss (ein Bodenbrett wie einen Spiegel) und wird dann mit einer Länge von 330 cm im Winterwohnzimmer aufgestellt.
Beide bekommen dann noch Regalbretter aus Mahagoni-Sperrholz.
Wenn beide Teile dann stehen, gibt es weitere Informationen.
Viele Grüße vom “Patron”.
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“Lieber Finnfreund
[...]
Der durchgeflexte Finn steht aufgerichtet im Winterwohnzimmer.
Gestern war es soweit. Nachdem ich dem Bugteil des Finns einen neuen Spiegel aus Tropenholz angepasst hatte, haben wir die 3/5 eines ganzen Finns vom Hof in das Haus getragen. Dies ging noch zu zweit. Als wir es jedoch senkrecht hinstellen wollten, fehlte uns ein wenig Armlänge. So habe ich dann einen dritten Mann organisiert, während der Große Heinrich, ein Mann mit der Kraft und der Größe eines Grizzley-Bärs, das Boot hielt.
Er meinte später, es wäre immer schwerer gewesen, das Boot vor dem Umfallen zu hindern. Zu Dritt haben wir es dann aufrecht gestellt.
Nun steht es da und es ist riesig. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so mächtig wirkt.
Das Heckteil erhält auch noch einen Abschluß aus Holz, in Rumpfform ausgesägt. Wo es später mal stehen soll, steht noch nicht fest. Wegen seiner Größe, 2/3 eines Finns in Längsform, passt es nur dann in das ca. 18 qm große Zimmer meines Sohnes, wenn ein anderes Möbel weicht.
Irgendwann werde ich mich noch mal damit beschäftigen, wie man digitale Fotos per Mail versendet. Dann gibt es auch die versprochenen Fotos, sagt
der Patron”
December 18th, 2009 - Last modified: 2. April 2011 @ 06:38 - Uwe - GER 110
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Michael Möckel – GER 175
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ist so freundlich und lässt uns an den Erlebnissen eines im “Mittelfeld platzierten” bei den Masters 2009 teilhaben.
Die Masters ist die WM der über 39 Jahre alten Finnsegler.
Herzlichen Dank, Michael, für den tollen Bericht !
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Foto: www.finn-dinghy.de
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World Champion Ship Finn Master 2009
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Mit großer Erwartungshaltung startete ich am Donnerstag, dem 28. Mai 2009 gegen 17.00 Uhr mit meinem gemieteten Wohnmobil Richtung Frankreich, genauer gesagt nach Maubuisson, einem kleinen Badeort zwischen Bordeaux und der Atlantikküste.
Hier, auf einem boddenartigen Gewässer mit einer Nord – Süd – Ausdehnung von ca. 30 km, sollten die Weltmeisterschaften der „Master“, also der über 40ig-jährigen Finn-Segler stattfinden. Auf der Meldeliste standen 266 Teilnehmer aus über 20 Nationen, an den Start gingen 263 „Finn-Recken“.
Nach einer scheinbar endlos andauernden Fahrt über fast 1700 km, vorbei an Paris am Freitag zur morgendlichen Rush Hour, hatte ich mein Ziel dann gegen 16.00 Uhr erreicht.
Auf dem kleinen Campingplatz in unmittelbarer Nähe des Regattazentrums hatten schon einige ihr Domizil aufgeschlagen, von luxuriösen Wohnmobilen bis zum Iglu war alles vertreten.
Mein Boot hatte freundlicherweise bereits 3 Wochen vorher Uwe Bartel mit auf die Reise genommen, da Leihwohnmobile leider nicht über eine Zugvorrichtung verfügen. Dafür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank !!!
Nun hatten Uwe und die aus Unna angereisten Rainer und Iris Haacks mir auch noch einen schönen Stellplatz reserviert.
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Also Boot abladen, anmelden, Vermessungsformalitäten über sich ergehen lassen, auftakeln und dann per Fahrrad ab in den Ort, heute Abend sollte gleich mal frischer Atlantikfisch auf den Grill.
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Am Sonnabend ging es dann das erste Mal aufs Wasser, gemeinsam mit Uwe und Rainer fuhren wir den See hoch und runter, auf der Suche nach Drehern und daraus resultierenden Vorteilen, was noch von Bedeutung sein sollte.
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Abends fand dann die offizielle Eröffnung statt, Einmarsch aller Nationen zur jeweiligen Nationalhymne mit „Fahnenträger“. Diese Ehre wurde Johnny Peach von der Insel Rügen zuteil.
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Alle Teilnehmer waren ziemlich beeindruckt, besonders als die Gastgeber angeführt durch den mittlerweile 86ig jährigen Didier Poissant einmarschierten.
Dieser Mann hat bereits 1956 an den Olympischen Spielen in Melbourne teilgenommen und zeigt heute noch vielen Jüngeren das Heck, was für eine sportliche Lebensleistung !!!
(der Mann mit dem blauen Shirt !)
Nach einer kurzen Eröffnungsrede gab es dann ein typisch französisches Buffet,
irgendwie ging jetzt schon der Kampf um die besten Plätze los.
Sonntag:
Nach der Einteilung in 2 Gruppen fand das Practice Race statt, danach sollte die Zuordnung in dann 4 Gruppen erfolgen, auf 2 Kursen segelten jeweils mehr als 130 Segler gegeneinander, was für ein Bild auf dem Wasser !
Irgendwie hat es mich dann in die blaue Gruppe (41.Platz) mit den Top – Favoriten Andre Budzin – Titelverteidiger aus Schwerin – und Michael Meier – dreimaliger Olympiateilnehmer aus Tschechien – gespült.
Montag:
Für heute sind 2 Wettfahrten angesetzt, bei ca. 2- 3 Beaufort und sonnigen 26 °C schöne Bedingungen für den Anfang.
Das war aber für mich schon alles was heute schön war !
Um es kurz zusammenzufassen:
Beim ersten Start war ich der Meinung, es wäre noch eine Minute Zeit, leider nicht, so startete ich in der Abdeckung von 132 Booten, geht gar nicht, an der Luvtonne waren höchstens 10 Boote hinter mir, im Ziel dann wenigstens 47 Segler. Wenn du bei so einem Feld hinten bist, bleibst du da.
Beim 2. Rennen gab es mehrere Fehlstarts, dann Black Flag, ich natürlich dabei, nur nicht bemerkt, Rennen zu Ende gesegelt und ein DNE eingefangen, das heißt, ein nicht streichbares Resultat, also 133 Punkte dauerhaft auf dem Zettel.
Haken dran !!!
Dienstag:
Heute nur eine Wettfahrt, 3 Beaufort, warm, sonnig. Vorsichtig gestartet, am Ende Platz 49, war ganz o.k.!
Abends dann Empfang, Austern satt, habe ich noch nie so gut und frisch und viel gegessen, einfach „Haute Cuisine“ !!!
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Mittwoch:
Heute wieder 2 Rennen, gefühlte 3 Windstärken, wie immer warm und sonnig.
Start in Lee super geglückt, Michael Meier (CZE 1) die Startposition gekonnt geklaut, was den ziemlich auf die Palme brachte – dachte wohl, dass der große Name Platz schafft. Musste mir dann pausenlos Beschimpfungen von „riesengroßes Arschloch“ bis „typisch ostdeutsch“ anhören, eigentlich ein Protestgrund wegen grob unsportlichen Verhaltens.
Geht aber auch anders, also Meier zum persönlichen Gegner auserkoren und konsequent draufgelegt, der ist bald aus dem Kahn gesprungen! Zum Schluss hat er allerdings mit einem Extremschlag nach links – wollte ich nicht mitgehen – Glück gehabt und kam vor mir ins Ziel. Platz 13 hat mich allemal entschädigt, was für ein Gefühl, wenn 120 Boote hinter dir sind!
Das zweite Rennen lief ähnlich, grimmige Blicke von meinem „Lieblingsgegner“, am Ende sprang Rang 21 heraus, besser geht es kaum.
Hier der Autor mit der GER 175
Donnerstag:
Mit dem heutigen Platz 69 – lief irgendwie nicht wie gewünscht – hatte ich trotzdem mein persönliches Ziel erreicht und den Sprung ins „Goldfleet“ geschafft.
Freitag:
Finalrennen!
Jeweils rund 130 Boote sollten im „Goldfleet“ und im „Silverfleet“ die Entscheidung aussegeln.
Vor diesem Rennen führte ziemlich überraschend, aber nach einer tollen seglerischen Leistung Jürgen Eiermann die Gesamtwertung an, dahinter Andre Budzin und Laurent Hay aus Frankreich.
Aber zuerst einmal gab es keinen Wind, daher Startverschiebung !
Ich glaube, Jürgen war das ganz recht und er hat ein wenig gehofft, dass es so bleibt, schien zunächst auch so !
Nach fast 2 Stunden fing dann von Westen her der Nadelwald an zu rauschen, immer mehr. Also ging es raus aufs Wasser, leider habe ich die Situation nicht richtig eingeschätzt und bin mit meinem Leichtwindsegel rausgefahren.
Beim Start hatte es dann gefühlte 5-6 Beaufort, in Böen vielleicht etwas mehr !
Nach vergeigtem Start, ich konnte das Boot überhaupt nicht halten, gab es dann diverse Kenterungen, ich blieb allerdings verschont. Der Raumkurs hat derartig Spaß gebracht, endlich konnte man mal ausgiebig gleiten. Verrückt nur, dass die Besten auch bei diesen Bedingungen das Segel direkt aus der Hand führten, Pumpen eingeschlossen.
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Fazit:
Nachdem ich am Luvfaß fast Letzter war, konnte ich bei abflauendem Wind und einsetzendem Regen bis ins Ziel noch etwa 40 Boote überholen, eigentlich ganz o.k.!
Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die den Teilnehmern und ganz besonders mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Weltmeister wurde zum dritten Mal hintereinander Andre Budzin vom Schweriner Yachtclub,
tolle Leistung !!!
Den deutschen Doppelsieg machte Jürgen Eiermann perfekt, herzlichen Glückwunsch !!
Dritter wurde Laurent Hay von den Gastgebern, super !
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Bei den Grandmastern (50-59 Jahre) belegte DDR-Altmeister Eckhard Drephal Platz 2, in der Gesamtwertung Rang 14!
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Bei den Grand-Grandmastern (60- 69 Jahre) siegte Jörgen Lindhardtsen, u.a. ehemaliger Goldcup – Dritter von 1984 und Vize-Europameister 1981 und 1984 aus Dänemark.
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Aber nun zu den „Legends“ (über 70 Jahre):
Sieger, und das mit einem unglaublichen Vorsprung von 181 Punkten gegenüber dem Zweitplazierten Richard Hart – Goldcup Dritter 1965 – aus Großbritannien wurde der deutsche Olympiateilnehmer von 1972, Walter Mai. In der Gesamtwertung belegte Walter Platz 21!!! Dieser Leistung gilt ganz besondere Hochachtung !
Zum Schluss sei an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank gesagt an die Gastgeber dieses „Championnat du Monde de Finn Veteran“!
Uwe - Finn GER 110
Erste Segelerfahrungen und Regatten mit Jollen ab 1958 auf dem Uphuser Meer, Hieve und der Emsmündung. Es folgen Segeltörns und Regatten mit unserem Corsaire (franz. Microcupper) und Yachten auf Nord- und Ostsee, Holland u. Dänemark. Erstes Finn ca. 1973/74.
Nach langjähriger Segelpause 2006 Wiedereinstieg in's Finn (Classic-Finn).
Mitglied im LKV-Niedersachsen, Mardorf, Steinhuder Meer
Uwe - Tel. 0176 64006778