Doppel-Pinnenausleger auch im Finn ?

January 6th, 2012 - Last modified: 14. January 2012 @ 15:27 - Uwe - GER 110

Das folgende Video zeigt eine RS 900, die angeblich auch an den Evolutionswettfahrten für das Damen-Skiff teilnehmen soll. Interessant finde ich u.a. den Doppelpinnenausleger, der offenbar ein schnelleres Wenden ermöglicht, da der Wechsel von Schot- und Pinnenhand leichter ist.

Ist evtl. eine Adaption, d.h eine Verwendung am Finn möglich ?



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Wahnsinn: Neue Finn-Hängetechnik entdeckt :-)

December 24th, 2011 - Last modified: 10. January 2012 @ 16:27 - Uwe - GER 110

Etwas “affenartig” sieht die in dem folgenden Video bei 1:49 gezeigte Hängetechnik aus  :-)

Zum Anschauen des Videos bitte rechts oben in der Seitenleiste  Einloggen bzw. Registrieren !

Das Video ist übrigens schon etwas älter :-)



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Hull fairing etc ( euro 1100 ! )

December 14th, 2011 - Last modified: 14. December 2011 @ 17:50 - Uwe - GER 110

Bei Hit-Masts wird gerade ein 2011er Devoti-Finn angeboten. dessen Rumpfoberfläche offenbar einer Sonderbehandlung unterzogen worden ist.

Worum handelt es sich ?

Ist P.J. deshalb so schnell :-)

Muss ich das auch haben :-)

 

 

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North testet 3DL

November 26th, 2011 - Last modified: 26. November 2011 @ 12:21 - Uwe - GER 110

Charlie Cumbley putting the new Carbon 3DL Solo sail through its paces at Hayling Island

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Leck im Doppelbodenbereich !?

October 29th, 2011 - Last modified: 29. October 2011 @ 13:09 - Uwe - GER 110

Frage aus dem Forum:

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ich habe ein Mader Finn Bj 1993. Seit einiger Zeit gelangt einigermaßen viel Wasser in den Zwischenboden. Kann mir jemand von euch sagen, wie man am einfachsten und verläßlichsten feststellen kann wo das Wasser eintritt?
Bin für jeden Tipp sehr dankbar.

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Auf der Laser II Homepage fand ich die folgenden Tipps:Aufblasen mit Hilfe eines Staubsaugers, wobei Vorsicht angebracht ist, da dabei das Boot  schon bei geringem Druck zerbersten kann.

Dann die in Frage kommenden Stellen mit dicker Seifenlauge abtupfen. Auf Blasen achten.

Je nach Art, Lage und Grösse des Lecks entweder Epoxi, Mico-Ballons, Gelcoat oder Sikaflex bzw. Sanitärsilikon oder dünnflüssiges Elektroniksilikon verwenden.

Bei sehr heissem Wetter kann sich nach dem Zuwasserlasssen des Bootes im Doppelboden ein Unterdruck bilden, wodurch Wasser angesaugt werden kann.
Abhilfe schafft eine kleine Bohrung 1-1,5 mm an geeigneter Stelle.

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Hi,

bei meinem Hein-Finn hatte ich vor ein paar Jahren versucht, Luft in den Doppelboden einzuleiten, um das Leck zu lokalisieren. Leider jedoch ohne Erfoilg.

Ich könnte mir vorstellen, das man mit Nebelspray mehr Erfolg hätte, indem man den Nebel vorsichtig in den Doppelbodenbereich einleitet.
Bitte nur mit wenig Druck arbeiten, da sonst Schäden entstehen.

 

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Andreas – der Fragesteller – hat selbst noch den folgenden – wohl am erfolgversprechendsten – Tipp eingebracht:

…..kürzlich auch den Rat bekommen, den Zwischenboden mit Lebensmittelfarbe versetztem Wasser zu füllen, wodurch man dann das oder die Lecks besser sehen kann.

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Eingereicht am 28.10.2011 um 08:14 von Andy.F

Ahoi, ich habe auch noch 2 teilige Entscheidungshilfe zur Findung Leckage :

- wenn nur bei Spritzwasser und heftig Wind u.Welle Wasser im Doppelboden, dann könnte es an den undichten Beschlägen und Bohrlöchern Tankdeckels ? liegen. +Neu Silikonisieren. Mir ist klar an die unterfütterten Muttern der Klemmen auf Deck kommt man nicht mehr ran zum Ausbauen, oder hat jemand eine Idee oder es selbst schon ausgeführt ohne das Schiff aufzusägen.

- wenn auch bei Flaute Wasser im Boot, so habe ich es auch verstanden :

dann obige Methoden , wobei darauf zu achten ist, dass man ruhig mal auch den Mastfuss ausbauen kann mit der Senk-Rätsche und neu Silkonisieren, oder die Lenzer, neuen Moosgummi od. Silikonisieren, Schwertbolzen neu silik. … etc.

Andy F

 

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Vanguard-Finn vs. Devoti-Finn

September 20th, 2011 - Last modified: 22. September 2011 @ 18:02 - Uwe - GER 110

 

Dieses ca. 20 Jahre alte Vanguard-Finn belegt z.Zt. Platz 103 von 138 der deutschen Rangliste und liegt demnach vor etlichen neueren Devoti-Finns.

 

Was ist schneller, ein Vanguard  (links) oder ein Devoti-Finn ?

Der ehemalige Finnsegler Jörg P.  berichtete mir vor einigen Jahren, er habe auf dem Steinhuder Meer beobachtet,  dass ein Devoti-Finn ein Vanguard-Finn bei ca. 4 Bft und etwas höherer Welle am Wind habe stehen lassen. Das Vanguard-Finn sei bei diesen Bedingungen chancenlos gewesen. In Finnseglerkreisen wird das Devoti-Finn, welches ab 1993 das bis dahin dominierende Vanguard-Finn ablöste, als einen Tick schneller eingeschätzt.    Ein deutscher Spitzensegler bezeichnete mein Vanguard-Finn  als “langsames Boot”, das auf Gleitkursen Schwächen habe.

Fabian L . – der allerdings auch ein sehr guter Segler ist – konnte sich bei seinem Einstieg in die Finn-Klasse dagegen mit einem Vanguard-Finn unter den Top 30 der deutschen Finn-Rangliste platzieren und es so schnell wie ein Devoti-Finn trimmen.

Aus Ostfriesland kam der Hinweis, ich hätte das falsche Vanguard-Finn gekauft, d.h.  ein früheres Modell ohne Doppelboden kaufen sollen, wobei sich diese Aussage wohl auf die sog. “schnelle Serie” (Ende der 70er/Anfang der 80er) bezog .  Finn-Weltmeister Thomas Schmid berichtete mir jedoch später, dass er mit dem 84er Olympiafinn 1988 Weltmeister geworden sei, so dass meine Wahl wohl eher richtig war.

Angesichts vieler sich z.T. total widersprechender Meinungen war ich auf den folgenden Praxistest gespannt:

Unser  Test  am 15.09.11 (getuntes 1984-er Vanguard-Olympiafinn gegen ein 2003er Devoti)  bei 4-5 Bft und z.T. recht ordentlicher Welle bestätigte Fabian Lemmels Erfahrung, dass beide Boote am Wind gleich schnell seien.  Auf einem langen Am-Wind-Schlag vom SLSV nach Mardorf  (ca. 4 km) konnte das 2003-er Devoti-Finn (Latini-Wingmast, nagelneues WB-Segel) dem 84er Vanguard-Olympiafinn nicht einen einzigen Meter abnehmen.

Das Vanguard ging in dem sich vor Steinhude bei WNW-Wind (4-5 bft)  aufbauenden “Seegang”  genauso “leichtfüssig” über bzw. durch die Wellen wie das Devoti-Finn.

Raumschots und vorm Wind war das Devoti etwas schneller, was aber aufgrund meiner Erfahrung eines früheren  Bootstausches  an dem schwergewichtigen Vanguard-Steuermann gelegen haben dürfte.

Bei anderen Wetter-Bedingungen und  Materialkonstellationen (Mast, Segel u. Bootstrimm) mögen durchaus  Geschwindigkeitsunterschiede feststellbar sein, die aber nicht sehr gross sein können.

Das getunte Vanguard-Finn verfügte u.a. über einen kürzlich nachgerüsteten, verstellbaren Decksring, um den Hit-Wing-Mast im Decksbereich ca. 3 cm weiter vorn zu fahren, eine parabelförmige Schwertvorderkante, ein in Längsrichtung verstellbares Schwert und 116 kg Rumpfgewicht.

 

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Tuning a Vanguard-Finn

September 20th, 2011 - Last modified: 20. September 2011 @ 17:56 - Uwe - GER 110

G 1470 – Bj. Feb. 1984

Vanguard-Finn – für die Olympiade 1984 in Los Angelos hergestellt

1. Eigentümer: L.A.O.C – Los Angelos Olympic Committee

Die von 1975 bis Anfang der 90er Jahre in 5 Ausführungen (Entwicklungsstufen) hergestellten Vanguard-Finns  bieten als preisgünstige Einsteigerboote etliche Verbesserungsmöglichkeiten, die hier nach und nach vorgestellt werden sollen:

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  • Nachrüsten eines verstellbaren Decksringes

Vanguard-Finns wurden vor Einführung der Carbonflügelmasten hergestellt und besassen daher keinen verstellbaren Decksring. Bei Verwendung eines Flügelmastes verschiebt sich der Segelschwerpunkt um mehrere  Zentimeter nach achtern. Daher muss der Mast im Decksbereich  ein paar Zentimeter nach vorn versetzt werden, um den  Bremseffekt einer zu starken Luvgierigkeit zu vermeiden. (Bei der Steinhuder Kehrausregatta 2010 lag ich an der ersten Luvtonne teilweise noch im Mittelfeld, wurde dann im weiteren Verlauf der Wettfahrten immer weiter nach hinten durchgereicht, da das Boot zu luvgierig und ca. 10 kg zu schwer war.)

Die Kosten eines Nachrüst-Kits (ca. 250 – 300 EUR)  wollte ich mir ersparen und wählte daher die folgende Vorgehensweise:

Auf dem obigen Foto sehen wir vorn bzw. unten  die per Stichsäge vorgenommene, rechteckige Vergrösserung der Decksöffnung, Die vorhandene Struktur der Decksöffnung sowie der Decksverstärkungen wurde im hinteren Bereich weitgehend erhalten.

Am vorderen Ende des Decksausachnittes wurde zur Vertärkung ein hölzener Decksbalken eingezogen und mit dem Deck verbolzt.  Wie wir sehen, wurde  Epoxid-Knetmasse verwendet, um Hohlräume zwecks Verstärkung auszufüllen.

Hier sehen wir die Form der aus Holzleisten zusammengefügten Decksverstärkung, die nicht nur die vorlichen sondern auch die seitlichen Kräfte aufnehmen soll und an die bestehenden, diagonal verlaufenden Decksverstärkungen angepasst wurde.

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Fertig !

Der  Deckslochschlitten wurde übrigens aus einem Küchen-Schneidbrett hergestellt, indem zwei Lagen übereinandergelegt und miteinander verbolzt wurden.

Ca, 3 Zentimeter steht der Mast jetzt weiter vorn im Boot.   Noch mehr Spielraum liess die Mastfussführung (s. unteres Foto)  leider nicht zu.

Original-Mastfuss, der vorn noch um ca. 1 cm gekürzt werden muss,  Die ca. 1cm dicke Bodenplatte des topfartigen Mastfusses wurde ebenfalls abgetrennt und durch eine dünnere, untergebolzte Bodenpatte ersetzt. Der Abstand Mastfuss zum Deck entspricht jetzt ungefähr dem Devoti-Mass.

Links im Bild sehen wir übrigens, wo sich das zwecks grösserer Vorschiffsflexibilität entfernte Bugschott befunden hat.

Modifizierter Mastfuss !

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  •  Entfernen der Ausgleichsgewichte

Da bis ca. 1996 ein Rumpfgewicht von 125 kg vorgeschrieben war, sind ältere Vanguard-Rümpfe ca. 9 kg zu schwer.

Nach Öffnung sämtlicher Inspektionsöffnungen war in meinem, erst kürzlich erworbenen G 1470 jedoch kein Blei zu finden, so dass ich annahm, dass die Ausgleichsgewichte  bereits herausgenommen worden seien, als ich an der Kehrausregatta teilnahm.  Dort erwies sich das Boot als minimal langsamer als die Konkurrenz  und leistete auch beim Aufslippen einen als hoch empfundenen  Widerstand. Vorm Wind lag es aufgrund des breiten Hecks und des hohen Gewicht’s sehr stabil im Wasser und war gar nicht mit meinem 1980er Hein-Leichtbau Finn zu vergleichen, bei dem ich stets das Gefühl hatte, aufgrund extremer Rollbewegeungungen  aus dem Boot katapultiert zu werden

Laut meiner 200kg Zugwaage war das Boot erheblich zu schwer und nachdem ich vom DSV eine Messbriefkopie erhalten hatte, ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass sich noch ca. 8,5 kg Blei im Boot befinden mussten.

Die Digitalkamera brachte es an den Tag. Die ehemals mit 4 Holzschrauben an den Bodenstringern befestigte Kunststoffwanne mit 8, 5 kg Blei hatte sich selbstständig gemacht und war nach vorn bis unter den Grossschotblock gerutscht.

In dieser Position haben sich die Ausgleichsgewichte ursprünglich unter dem Inspektionsdeckel im hinteren Bereich des Cockpits befunden.

G 1470 ist offenbar anlässlich der Olympischen Spiele 1984 – Los Angeles vermessen worden und wurde dort vermutlich bei den Finn-Regatten eingesetzt. Das Boot hatte das L.A.O.C. sowie Bud Tretter und Scott Griffith als  Vorbesitzer bevor es laut Messbrief von Peter Raderschadt übernommen wurde.

Der Zustand des 26 Jahre alten Bootes ist übrigens noch recht gut, da Vanguard bei der Herstellung hochwertige Materialien verwendet hat. Das Gelcoat besteht aus Neo Phental Glycol – NPG und soll das teuerste, härteste und dauerhafteste Material sein. Das GfK wurde auf Stahltischen ausserhalb der Form mit einem speziellem Harz getränkt, wobei das ideale Mischungsverhältnis von 50:50 erreicht  und somit leichte und zugleich  sehr stabile Bootsrümpfe entstanden sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass das aktuell geltende Mindestgewicht von 116 kg problemlos ohne Eingriff in die Strukturen des Bootsrumpfes erreicht werden konnte.

Fortsetzung folgt !

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Finn – Baumniederholer justieren

September 19th, 2011 - Last modified: 20. September 2011 @ 12:26 - Uwe - GER 110

Mitteilung für einen neuen Devoti-Eigner:

 

Auf der italienischen Finnseite finden wir die folgenden Tipps:

http://www.classefinn.it/tecnica_finn/vang.htm

 

Wenn ich recht informiert bin, soll der Grossbaum bei gelöstem Niederholer mindestens so weit angehoben werden können, dass zwischen Achterdeck und Grossbaum bei gestreckter Hand  ca. 1 Unterarmlänge  zuzüglich einer Handbreite passt.

Bei gesetzem Segel und gelöstem Niederholer darf der Niederholer also keinen Zug auf das Achterliek ausüben.

Bei Carbonmasten wird kein Draht sondern ein 4 o. 5 mm Spectra-Tampen durch die Mastscheibe um den Mast gelegt und mit dem Niederholerhebel verbunden.

Richard Hart schrieb:

4. The kicking strap (boom vang) must be easily adjustable. I find it a great asset to arrange that the boom vang will slacken only to a suitable position when uncleated. This can be achieved with the lever-type vangs. Fortunately this position is near the position of minimum tension for light winds.

 

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Mastlochposition vom Heck bis Hinterkante Mastloch – Wingmast – ca. 3,79 m    (Mastfall ca. 6,73 m)

Mastlochpostion – Alumast – ca. 3,74 m   (Mastfall ca. 6,75)

 

Alle Angaben ohne Gewähr !

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Finn – Zentrale Grosschotklemme nachruesten

August 21st, 2011 - Last modified: 9. December 2011 @ 02:47 - Uwe - GER 110

Schon vor 50 Jahren  statteten wir unseren 1960 aus Frankreich importierten Microcupper (Corsaire von J.J. Herbulot)  mit einer zentalen Grosschotdrehbasis aus, da diese bei Wendemanövern Zeit und Kraft spart. Mein im letzten Jahr erworbenes 1984er Vanguard-Olympia-Finn sollte nun ebenfalls modernisiert und mit einer Harken144 Dreh-Basis mit 150 Cam-Matic®  ausgestattet werden.

Teel-Finn G 1 – galt Anfang der 70er Jahre  als das schnellste Finn der Welt

Foto: Martin Birnmeyer

Bei den Finns wurde die zentrale Großschotklemme wohl von Fifi Ehlers eingeführt. Das 1971er Teel-Finn, das u.a.  H.W. Zachariassen, Thomas Jungblut (G1) u. Bernd Moser gehörte, galt damals als das schnellste Finn der Welt. Es war ebenfalls schon sehr fortschrittlich mit einer sehr langen Travellerschiene und einer zentralen Großschotdrehbasis ausgestattet.

Problematisch gestaltete sich die Demontage des alten Harken-Sockels. Lediglich eine einzige Befestigungsschraube liess sich lösen. Die restlichen drei Schraubenköpfe wurden ausgebohrt und nach dem Entfernen des Sockels mittels einer schweren Rohrzange herausgedreht.

Meine Hoffnung, dass die Lochabstände der neuen Basis passen würden, bestätigte sich leider nicht. Es musste also eine Adapterplatte angefertigt werden. Um unterhalb der Aluplatte Muttern für die Befestigung der Drehbasis platzieren zu können, wurde eine Kunststoff-Distanzplatte verwendet, die von aussen zugängliche, schlitzartige Aussparungen für die 4 Muttern enthält.

 

Fertig, bis auf den Block, der noch montiert werden muss und die Reinigung des verschmutzten Cockpitbodens. Ob der Zugwinkel stimmt, d.h. ob die Klemme höhergesetzt oder stärker geneigt werden muss, wird sich noch herausstellen.

Hier sehen wir eine Drehbasis, die auf einen Sockel gesetzt wurde an dem Finn eines dänischen Spitzenseglers

Bei Jan van der Horst fand ich übrigens ebenfalls ein Finn mit hochgesetzter Drehbasis sowie etliche neuere zum Verkauf stehende  Devoti-Finns, die noch gar nicht umgerüstet worden sind.

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Mast-Top abdichten ?

August 21st, 2011 - Last modified: 9. December 2011 @ 02:50 - Uwe - GER 110

 Masttop mit innenliegendem Fall – ohne Fallscheibe

Da Finns relativ schnell durchkentern, stellt sich die Frage, ob man das Mastinnere im Topbereich bsw. mittels einer Gummidichtung abdichten sollte, damit der Mast während einer Kenterung nicht so schnell volläuft.  Oder bringt das nichts, da der abgedichtete  Mast im Topbereich zu dünn ist, d.h zu wenig Volumen bzw. Auftrieb hat ?

Kommentare erwünscht !

  1. Naßarschsegler Says:

    Mach doch nen Fender dran!

  2. – Uwe – GER 110 Says:
    Juli 31st, 2011 at 10:09
  • Ein Fender ist zu schwer und beeinträchtigt das geschwindigkeitsfördernde Federn des Mastes (Fächern des Segels) und verträgt sich ausserdem nicht mit dem Image einer olympischen Bootsklasse. Ein Fahrradschlauchsegment im Mastinneren könnte evtl. geeignet sein.
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