Finn Duell – Wolfgangsee – 24./25. Sept. 2011

September 27th, 2011 - Last modified: 28. September 2011 @ 17:32 - Uwe - GER 110

Wolfgangsee

 

Walter Mai berichtet:

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Finn Duell am Wolfgangsee, 24./25. 09. 2011

Die traditionelle Regatta vor St. Gilgen ist nach wie vor ein Glanz- und Anziehungspunkt in der österreichisch-bayerischen Finnszene. So waren die 34 Teilnehmer, davon 3 aus der tschechischen Republik und stattliche 11 aus Deutschland, eigentlich keine Sensation.

 

Zur Einstimmung und Stärkung wurde am Samstag zunächst eine „Begrüßungsjause“ geboten; dann ging es alsbald aufs Wasser. Das Revier unter der majestätischen Falkensteinwand wird auch von den Einheimischen als schwierig bezeichnet. Der thermische „Brunnwind“ hält zu jeder Zeit Überraschungen bereit, so dass einfältige taktische Überlegungen wie „zuerst zur Wand“ nur zu oft ins Beinkleid gehen. Heuer stellte er auch die eingeborenen Cracks vor Probleme, und es gab in jedem Lauf einen neuen Sieger.

 

Zum Auftakt gab es gleich eine faustdicke Überraschung, denn Andi Linke GER 79 legte einen überlegenen Sieg hin, vor dem heimischen Gerd Wayrethmayr AUT 303. Damit hatte wohl kaum einer gerechnet. Die 2. Wettfahrt konnte der ansonsten glücklos operierende Lokalmatador Bernd Moser AUT 11 vor dem Teilnehmersenior Walter Mai GER 3 für sich verbuchen. Im 3. Lauf des Tages zeigte Christian Scheinecker AUT 18, dass fleißiges internationales Segeln Früchte trägt. Zweiter wurde wieder W. Mai.

 

Dann wurden die von Sonne und Wind ausgetrockneten Segler in den Hafen entlassen, wo sie frisch angezapftes „Moserbier“ erwartete. Es sorgte sehr schnell für eine ausgeglichene Stimmung nach manchem hitzigen „Finn Duell“ auf dem Wasser. Das abendliche warme Buffet war ein gemeiner Angriff auf alle guten Vorsätze bezüglich schlankheitsbewußter Ernährung. Sogar der ewig hungrige Huber Fonse GER 82 konnte am Ende nicht mehr, nachdem er freilich sämtliche der reichlich gebotenen Gourmetvarianten durchgenommen hatte.

 

2 Proben standen am Sonntag noch aus. Bislang führte W. Mai vor G. Wayrethmayr und Ch. Scheinecker. Aber das galt ohne Streicher. Der Wind ließ auf sich warten, und der Fonse prophezeite „no race today“. Er lud kurzerhand auf. Dann kam der Wind doch, der Fonse wurde erneut „Deutschlands schnellster Heimfahrer“, der Rest lief aus . Die professionell agierende Wettfahrtleitung brachte noch eine Wettfahrt durch. Diese verlief etwas unüblich parallel zur St. Gilgener „Skyline“, was aber wohl angesichts des an diesem Tag etwas unorthodox wehenden Windes wohl die richtige Entscheidung war. Gewinner des Tages wurde der Tscheche Daniel Vinkl CZE 221 vor dem österreichischen Nachwuchsstar Nikolaus Lehner AUT 251.

 

Die Gesamtwertung gewann der „Scheini“ verdient vor W. Mai, auch dank des günstigeren Streichresultats (in Österreich wird auch bei 4 Wettfahrten gestrichen).

 

Tip: wer nach St. Gilgen kommt, sollte das Clubrestaurant des Union Yachtclubs besuchen. Der Autor genoß besonders die köstlich zubereiteten Palatschinken.

 

Walter Mai

 

 

Ergebnisse FINN
Berücksichtigte Wertungen 1 Streicher

No Segelnr Name Wertung 1 2 3 4

1 AUT 18 SCHEINECKER Christian, UYCAS 7,0 (15) 3 1 3
2 GER 3 MAI Walter, YCBW 9,0 5 2 2 (8)
3 CZE 221 VINKL Daniel, YCKL 12,0 7 (15) 4 1
4 AUT 303 WAYRETHMAYR Gerd, UYCWG 15,0 2 10 3 (14)
5 GER 82 HUBER Alfons, WSC 17,0 4 6 7 (dns)
6 AUT 36 GUBI Helmuth, UYCMO 19,0 6 (dns) 8 5
7 AUT 251 LEHNER Nikolaus, SCT 20,0 (17) 12 6 2    [Junior - "Nachwuchsstar"]
8 AUT 11 MOSER Bernd, UYCWG 21,0 (14) 1 9 11
9 GER 79 LINKE Andreas, DTYC 22,0 1 (25) 15 6
10 AUT 288 BLASCHKE Hannes, UYC WG 24,0 11 4 (12) 9
11 CZE 8 OUTRATA Jiri, YCT 25,0 9 9 (13) 7
12 AUT 272 KLOIBER Franz 26,0 3 7 16 (19)
13 AUT 271 SCHERZER Erich, UYC WG 28,0 (16) 13 11 4
14 GER 63 PANDLER Michael, WVF 34,0 (28) 5 5 24
15 GER 48 PÖSCHL Manfred, SRV 37,0 19 8 (dns) 10
16 AUT 293 SCHWENDT Gerhard, SCT 38,0 8 17 (18) 13
17 GER 5 STRAUB Herbert, YCSS 44,0 (20) 14 10 20
18 AUT 711 BOUSTANI Phillippe, UYCWG 46,0 13 11 (27) 22
19 GER 49 KLEIN Horst, YCBW WIESSEE 48,0 (26) 16 20 12
20 AUT 400 KLINGLER Bernhard, UYCAS 50,0 10 19 21 (28)
21 AUT 72 SCHÖFEGGER Georg, UYC WG 53,0 12 22 19 (26)
22 AUT 286 GEBHARD Manfred, UYCWG 58,0 18 23 17 (27)
23 GER 109 TOMASZEWSKI Manfred 59,0 22 (24) 14 23
24 AUT 118 MOOSGASSNER Andreas, UYC WG 59,0 (23) 20 22 17
25 AUT 110 SCHILLER Klaus, UYC TS 60,0 (25) 21 24 15
26 GER 2338 STEINBERGER Anton, UYCWG 66,0 (27) 27 23 16
27 GER 74 EBEKKE Olaf, WVF 69,0 30 18 (dns) 21
28 CZE 222 VINKL PETR, YCKL 72,0 24 (dnf) 30 18
29 AUT 295 RAUDASCHL Hans, SCATT 72,0 21 (26) 26 25
30 AUT 314 RASCHKE Gerald, UYCWG 82,0 (29) 28 25 29
31 AUT 318 EMBACHER Bernhard, UYCAS 88,0 (31) 30 28 30
32 GER 100 PRUTSCH Engelbert, NCA 90,0 32 29 29 (dns)
33 AUT 299 LESIAK Richard, UYCWG 100,0 34 31 (dnf) dns
34 AUT 3 RAUDASCHL Florian, UYCWG 103,0 33 (dnf) dns dns

http://www.uyc-wolfgangsee.at/

Über die positive Entwicklung von Nikolaus Lehner, der von Walter bereits als österreichischer Nachwuchsstar bezeichnet wird, freue ich mich besonders, da Nikolaus über finn-dinghy.de den Kontakt zu den österreichischen Finnseglern gefunden hat.  Sein Finn hat er übrigens hier vorgestellt.

[Walter Mai ist laut Bernd Moser, der mit ihm gesprochen hat, mit der Veröffentlichung des o.a.  Berichtes auf finn-dinghy.de einverstanden. Ich habe von Walter übrigens auch die freundliche Erlaubnis, Artikel, die er für die Printfinnwelle geschrieben hat,  hier zu veröffentlichen.]

 

 

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Int. Kehrausregatta – Steinhuder Meer – 24./25. Sept. 2011

September 27th, 2011 - Last modified: 27. September 2011 @ 18:23 - Uwe - GER 110

Viel Sonne, wenig Wind

Blick von Mardorf nach Steinhude

Zum  Herbstanfang kehrte zwar der langersehnte Sommer zurück, aber leider mangelte es an geeignetem Segelwind. Erst nach einigen Stunden Wartezeit kam am Samstag etwas Wind auf, so dass  schliesslich 3 Wettfahrten bei z.T. bis auf null Bft abflauenden Winden durchgeführt werden konnten

Thomas Schmid 

rechts im Bild, den ich als bekennender Thomas Schmid-Fan standesgemäss neben Paul Elvström und Wolfgang Gerz eingeordent habe.

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Finn-Weltmeister (1988)  Thomas Schmid bestätigte mit den Platzierungen 1 – 2 – 1  wieder einmal sein Ausnahmetalent. Thomas  zählt zu den wenigen herausragenden  Finnseglern, die auch bei schwer auszurechnenden Windverhältnissen stets das  Richtige tun.

Platz 2 belegt das Emder Finn-Urgestein Helmut Lömker, der vor ca. 50 Jahren  dem Emder Segelverein beitrat, sich anfangs etwas schwertat,  jedoch kaum eine Regatta auslässt  und inzwischen von einem reichen Erfahrungsschatz profitieren kann.

Sehr clever segelten übrigens auch Nadine u. Eckehard Zülow, wobei Nadine  mit einem 4. Rang in WF 1 wieder ein hervorragendes Ergebnis erzielen konnte.  Im letzten Jahr war ja sogar ein 2. Platz zu verzeichnen. Man darf gespannt sein, wie weit sich Eckehard noch mit dem 96er Devoti in der Rangliste (derzeit Rang 46) verbessern kann.

Bester ausländischer Teilnehmer war auf Rang 11   Arend van der Sluis,  der erst vor einem o. zwei  Jahr(en) in’s Finn einstieg, anfangs noch in einem Leihboot (Jan van der Horst) in Steinhude startete und trotz einer Kenterung viel Spass am Finn hatte.

Zwischenergebnis nach 3 Wettfahrten

 Sonntag, 25. Sept. 2011: kein Wind, keine Wettfahrt

 

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P.S.  Gummi’s 2010er  Devoti (mit dem grünen Deck) ist übrigens an ein neues Mitglied des SLSV verkauft worden. Der bereits bestellte  Wilke-Mast wird erst in ca. 4 Wochen geliefert, so dass derzeit leihweise ein Carbonmast gesucht wird.

 

P.S.   Mit dem Speed meines modernisierten Vanguard-Finns war ich übrigens sehr zufrieden, da ich als Spätstarter  bis ins Mittel-Feld  (1. Luvtonne) vorfahren konnte.  Bei abflauenden Winden hatte ich dann ein Problem, das Raudaschl-Leichtwindsegel richtig zu trimmen, d.h. die Baumnock oberhalb der Scheuerleiste zu positionieren, da der Travellerschlitten   (Baum bei 1-2 Windstärken nur “3-4 cm über Deck”) zu weit nach innen rutschte, was übrigens auch meiner Konzentration nicht sonderlich dienlich war.   Florian empfiehlt speziell für dieses sehr bauchige, mit grosser Vorlieksrundung ausgetattete Leichtwindsegel  bei 1-2 bft  “Auf Kreuz Niederholer dicht”, damit – wie ich hinzufüge – die tiefste Stelle des Segelprofiles bei ca. 50 %  zu liegen kommt.  Als ungeübtem Segler war mir dies  jedoch zu gefährlich, zumal ich mich auch noch an die neue, zentale, drehbare Grosschotbasis gewöhnen musste.

Im Ziel lag ich zwar auf Platz 23, aber nur 4 Plätze hinter dem 11. der DFSV-Rangliste, Martin Mitterer, 2 Plätze  hinter der Nr. 68 der Rangliste, Herbert Sondermann und sogar 1 Platz vor der Nr. 92 der Rangliste,  Dr. Willi Meister :-)   Die Bedingungen waren also schwierig  (d.h. eigentlich irregulär) und mein Ergebnis  besser, als es der Zahlenwert vermuten lässt.  Die Wettfahrten  zwei und drei wurden zu meiner Überraschung doch noch gestartet, als ich bereits wegen Flaute wriggend fast an meinem Liegeplatz beim LKV in Mardorf angekommen war.

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Bitte 2012 als Ranglistenregatten berücksichtigen:

September 20th, 2011 - Last modified: 20. September 2011 @ 20:49 - Uwe - GER 110

In der Ranglistenregatta-Liste 2011 finden sich zwar die Österreichische und Schweizer Meisterschaft, aber leider nicht die ONK – Offene Niederländische Meisterschaft und die Dänische Meisterschaft.

Sind die Termine vielleicht zu spät bekannt geworden, um sie als Ranglistenregatten zu werten ?

 

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Vanguard-Finn vs. Devoti-Finn

September 20th, 2011 - Last modified: 22. September 2011 @ 18:02 - Uwe - GER 110

 

Dieses ca. 20 Jahre alte Vanguard-Finn belegt z.Zt. Platz 103 von 138 der deutschen Rangliste und liegt demnach vor etlichen neueren Devoti-Finns.

 

Was ist schneller, ein Vanguard  (links) oder ein Devoti-Finn ?

Der ehemalige Finnsegler Jörg P.  berichtete mir vor einigen Jahren, er habe auf dem Steinhuder Meer beobachtet,  dass ein Devoti-Finn ein Vanguard-Finn bei ca. 4 Bft und etwas höherer Welle am Wind habe stehen lassen. Das Vanguard-Finn sei bei diesen Bedingungen chancenlos gewesen. In Finnseglerkreisen wird das Devoti-Finn, welches ab 1993 das bis dahin dominierende Vanguard-Finn ablöste, als einen Tick schneller eingeschätzt.    Ein deutscher Spitzensegler bezeichnete mein Vanguard-Finn  als “langsames Boot”, das auf Gleitkursen Schwächen habe.

Fabian L . – der allerdings auch ein sehr guter Segler ist – konnte sich bei seinem Einstieg in die Finn-Klasse dagegen mit einem Vanguard-Finn unter den Top 30 der deutschen Finn-Rangliste platzieren und es so schnell wie ein Devoti-Finn trimmen.

Aus Ostfriesland kam der Hinweis, ich hätte das falsche Vanguard-Finn gekauft, d.h.  ein früheres Modell ohne Doppelboden kaufen sollen, wobei sich diese Aussage wohl auf die sog. “schnelle Serie” (Ende der 70er/Anfang der 80er) bezog .  Finn-Weltmeister Thomas Schmid berichtete mir jedoch später, dass er mit dem 84er Olympiafinn 1988 Weltmeister geworden sei, so dass meine Wahl wohl eher richtig war.

Angesichts vieler sich z.T. total widersprechender Meinungen war ich auf den folgenden Praxistest gespannt:

Unser  Test  am 15.09.11 (getuntes 1984-er Vanguard-Olympiafinn gegen ein 2003er Devoti)  bei 4-5 Bft und z.T. recht ordentlicher Welle bestätigte Fabian Lemmels Erfahrung, dass beide Boote am Wind gleich schnell seien.  Auf einem langen Am-Wind-Schlag vom SLSV nach Mardorf  (ca. 4 km) konnte das 2003-er Devoti-Finn (Latini-Wingmast, nagelneues WB-Segel) dem 84er Vanguard-Olympiafinn nicht einen einzigen Meter abnehmen.

Das Vanguard ging in dem sich vor Steinhude bei WNW-Wind (4-5 bft)  aufbauenden “Seegang”  genauso “leichtfüssig” über bzw. durch die Wellen wie das Devoti-Finn.

Raumschots und vorm Wind war das Devoti etwas schneller, was aber aufgrund meiner Erfahrung eines früheren  Bootstausches  an dem schwergewichtigen Vanguard-Steuermann gelegen haben dürfte.

Bei anderen Wetter-Bedingungen und  Materialkonstellationen (Mast, Segel u. Bootstrimm) mögen durchaus  Geschwindigkeitsunterschiede feststellbar sein, die aber nicht sehr gross sein können.

Das getunte Vanguard-Finn verfügte u.a. über einen kürzlich nachgerüsteten, verstellbaren Decksring, um den Hit-Wing-Mast im Decksbereich ca. 3 cm weiter vorn zu fahren, eine parabelförmige Schwertvorderkante, ein in Längsrichtung verstellbares Schwert und 116 kg Rumpfgewicht.

 

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Tuning a Vanguard-Finn

September 20th, 2011 - Last modified: 20. September 2011 @ 17:56 - Uwe - GER 110

G 1470 – Bj. Feb. 1984

Vanguard-Finn – für die Olympiade 1984 in Los Angelos hergestellt

1. Eigentümer: L.A.O.C – Los Angelos Olympic Committee

Die von 1975 bis Anfang der 90er Jahre in 5 Ausführungen (Entwicklungsstufen) hergestellten Vanguard-Finns  bieten als preisgünstige Einsteigerboote etliche Verbesserungsmöglichkeiten, die hier nach und nach vorgestellt werden sollen:

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  • Nachrüsten eines verstellbaren Decksringes

Vanguard-Finns wurden vor Einführung der Carbonflügelmasten hergestellt und besassen daher keinen verstellbaren Decksring. Bei Verwendung eines Flügelmastes verschiebt sich der Segelschwerpunkt um mehrere  Zentimeter nach achtern. Daher muss der Mast im Decksbereich  ein paar Zentimeter nach vorn versetzt werden, um den  Bremseffekt einer zu starken Luvgierigkeit zu vermeiden. (Bei der Steinhuder Kehrausregatta 2010 lag ich an der ersten Luvtonne teilweise noch im Mittelfeld, wurde dann im weiteren Verlauf der Wettfahrten immer weiter nach hinten durchgereicht, da das Boot zu luvgierig und ca. 10 kg zu schwer war.)

Die Kosten eines Nachrüst-Kits (ca. 250 – 300 EUR)  wollte ich mir ersparen und wählte daher die folgende Vorgehensweise:

Auf dem obigen Foto sehen wir vorn bzw. unten  die per Stichsäge vorgenommene, rechteckige Vergrösserung der Decksöffnung, Die vorhandene Struktur der Decksöffnung sowie der Decksverstärkungen wurde im hinteren Bereich weitgehend erhalten.

Am vorderen Ende des Decksausachnittes wurde zur Vertärkung ein hölzener Decksbalken eingezogen und mit dem Deck verbolzt.  Wie wir sehen, wurde  Epoxid-Knetmasse verwendet, um Hohlräume zwecks Verstärkung auszufüllen.

Hier sehen wir die Form der aus Holzleisten zusammengefügten Decksverstärkung, die nicht nur die vorlichen sondern auch die seitlichen Kräfte aufnehmen soll und an die bestehenden, diagonal verlaufenden Decksverstärkungen angepasst wurde.

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Fertig !

Der  Deckslochschlitten wurde übrigens aus einem Küchen-Schneidbrett hergestellt, indem zwei Lagen übereinandergelegt und miteinander verbolzt wurden.

Ca, 3 Zentimeter steht der Mast jetzt weiter vorn im Boot.   Noch mehr Spielraum liess die Mastfussführung (s. unteres Foto)  leider nicht zu.

Original-Mastfuss, der vorn noch um ca. 1 cm gekürzt werden muss,  Die ca. 1cm dicke Bodenplatte des topfartigen Mastfusses wurde ebenfalls abgetrennt und durch eine dünnere, untergebolzte Bodenpatte ersetzt. Der Abstand Mastfuss zum Deck entspricht jetzt ungefähr dem Devoti-Mass.

Links im Bild sehen wir übrigens, wo sich das zwecks grösserer Vorschiffsflexibilität entfernte Bugschott befunden hat.

Modifizierter Mastfuss !

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  •  Entfernen der Ausgleichsgewichte

Da bis ca. 1996 ein Rumpfgewicht von 125 kg vorgeschrieben war, sind ältere Vanguard-Rümpfe ca. 9 kg zu schwer.

Nach Öffnung sämtlicher Inspektionsöffnungen war in meinem, erst kürzlich erworbenen G 1470 jedoch kein Blei zu finden, so dass ich annahm, dass die Ausgleichsgewichte  bereits herausgenommen worden seien, als ich an der Kehrausregatta teilnahm.  Dort erwies sich das Boot als minimal langsamer als die Konkurrenz  und leistete auch beim Aufslippen einen als hoch empfundenen  Widerstand. Vorm Wind lag es aufgrund des breiten Hecks und des hohen Gewicht’s sehr stabil im Wasser und war gar nicht mit meinem 1980er Hein-Leichtbau Finn zu vergleichen, bei dem ich stets das Gefühl hatte, aufgrund extremer Rollbewegeungungen  aus dem Boot katapultiert zu werden

Laut meiner 200kg Zugwaage war das Boot erheblich zu schwer und nachdem ich vom DSV eine Messbriefkopie erhalten hatte, ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass sich noch ca. 8,5 kg Blei im Boot befinden mussten.

Die Digitalkamera brachte es an den Tag. Die ehemals mit 4 Holzschrauben an den Bodenstringern befestigte Kunststoffwanne mit 8, 5 kg Blei hatte sich selbstständig gemacht und war nach vorn bis unter den Grossschotblock gerutscht.

In dieser Position haben sich die Ausgleichsgewichte ursprünglich unter dem Inspektionsdeckel im hinteren Bereich des Cockpits befunden.

G 1470 ist offenbar anlässlich der Olympischen Spiele 1984 – Los Angeles vermessen worden und wurde dort vermutlich bei den Finn-Regatten eingesetzt. Das Boot hatte das L.A.O.C. sowie Bud Tretter und Scott Griffith als  Vorbesitzer bevor es laut Messbrief von Peter Raderschadt übernommen wurde.

Der Zustand des 26 Jahre alten Bootes ist übrigens noch recht gut, da Vanguard bei der Herstellung hochwertige Materialien verwendet hat. Das Gelcoat besteht aus Neo Phental Glycol – NPG und soll das teuerste, härteste und dauerhafteste Material sein. Das GfK wurde auf Stahltischen ausserhalb der Form mit einem speziellem Harz getränkt, wobei das ideale Mischungsverhältnis von 50:50 erreicht  und somit leichte und zugleich  sehr stabile Bootsrümpfe entstanden sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass das aktuell geltende Mindestgewicht von 116 kg problemlos ohne Eingriff in die Strukturen des Bootsrumpfes erreicht werden konnte.

Fortsetzung folgt !

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Finn – Baumniederholer justieren

September 19th, 2011 - Last modified: 20. September 2011 @ 12:26 - Uwe - GER 110

Mitteilung für einen neuen Devoti-Eigner:

 

Auf der italienischen Finnseite finden wir die folgenden Tipps:

http://www.classefinn.it/tecnica_finn/vang.htm

 

Wenn ich recht informiert bin, soll der Grossbaum bei gelöstem Niederholer mindestens so weit angehoben werden können, dass zwischen Achterdeck und Grossbaum bei gestreckter Hand  ca. 1 Unterarmlänge  zuzüglich einer Handbreite passt.

Bei gesetzem Segel und gelöstem Niederholer darf der Niederholer also keinen Zug auf das Achterliek ausüben.

Bei Carbonmasten wird kein Draht sondern ein 4 o. 5 mm Spectra-Tampen durch die Mastscheibe um den Mast gelegt und mit dem Niederholerhebel verbunden.

Richard Hart schrieb:

4. The kicking strap (boom vang) must be easily adjustable. I find it a great asset to arrange that the boom vang will slacken only to a suitable position when uncleated. This can be achieved with the lever-type vangs. Fortunately this position is near the position of minimum tension for light winds.

 

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Mastlochposition vom Heck bis Hinterkante Mastloch – Wingmast – ca. 3,79 m    (Mastfall ca. 6,73 m)

Mastlochpostion – Alumast – ca. 3,74 m   (Mastfall ca. 6,75)

 

Alle Angaben ohne Gewähr !

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Open Dutch Championship – 16.-18. Sept. 2011 – Medemblik

September 18th, 2011 - Last modified: 18. September 2011 @ 23:02 - Uwe - GER 110

Finn Class | Open
Olympic One person dinghy

Uitslag Finn

Punten houden rekening met 1 aftrekwedstrijd

No Zeilno Naam Punten 1 2 3 4 5 6 7 8

1 NED 842 POSTMA, Pieter-Jan 9,0 1 1 (2) 1 1 2 1 2
2 NED 83 HAGOORT, TIMO 18,0 2 2 1 4 (5) 4 2 3
3 GER 771 KURFELD, Jan 22,0 (ocs) 3 3 2 4 5 4 1
4 GER 151 MILLER, MATTHIAS 35,0 4 4 9 10 2 3 3 (dnc)
5 NED 841 VAN EGMOND, HEIN 38,0 5 5 4 5 6 6 (10) 7
6 NED 41 VAN HELLEMOND, karel 60,0 7 8 7 (16) 9 12 5 12
7 SUI 5 CHRISTEN, Christoph 61,0 12 (17) 6 9 7 14 7 6
8 GER 711 BUDZIEN, André 64,0 (16) 9 11 6 14 7 9 8
9 NED 927 VAN DER HEIJDEN, Gert 67,0 8 6 13 7 12 10 (ocs) 11
10 IRL 4 HAMILTON, Ross 73,0 6 13 8 12 11 13 (26) 10
11 NED 80 WILLEMS, s 73,0 13 14 (16) 8 13 8 8 9
12 AUT 3 RAUDASCHL, Florian 74,0 3 7 5 3 3 1 (dnc) dnc
13 NED 64 ZETZEMA, Wietze 77,0 11 15 12 13 (bfd) 16 6 4
14 NED 787 SCHUTTRUPS, Nanno 82,0 14 (16) 15 11 8 9 11 14
15 GER 707 BREUER, Uli 94,0 9 10 10 23 25 (35) 12 5
16 GER 165 MEID, Dirk 99,0 15 11 14 14 10 15 20 (dnc)
17 NED 780 Kok, J.W 99,0 (20) 12 17 15 16 11 13 15
18 NED 881 VIERSEN, V 115,0 10 19 19 17 17 17 (24) 16
19 NED 724 MARECHAL, Stefan 134,0 17 27 25 19 19 (dnc) 14 13
20 NED 29 WAAL, Bas 135,0 22 18 18 18 18 21 (ocs) 20
21 NED 7 SCHEURWATER, cees 151,0 18 20 27 21 24 20 (31) 21
22 NED 69 BAERENDS, Jelte 155,0 21 25 (34) 26 21 29 16 17
23 NED 81 VISSER, Gerko 168,0 28 30 22 22 (34) 18 21 27
24 NED 912 VERSEVELDT, Peter 169,0 24 23 28 25 23 23 (29) 23
25 NED 27 KAMPHORST, Paul 173,0 25 26 21 (37) 26 22 28 25
26 NED 58 MOHREN, Thomas 176,0 27 (29) 23 29 22 27 22 26
27 NED 22 HUBREGTSEN, Peter 179,0 (33) 31 26 31 20 24 25 22
28 NED 43 FRIJDAL, Chris 180,0 19 28 32 24 32 28 17 (dnc)
29 NED 66 MEIJER, Ewout 184,0 30 24 (33) 20 29 30 23 28
30 NED 67 RUITER, Ronald 188,0 31 35 (37) 32 27 25 19 19
31 NZL 1 VAN ROOTSELAAR, Tim 201,0 34 33 30 28 37 (dnc) 15 24
32 NED 60 KUIJPER, Luuk 202,0 23 21 20 (dnc) 15 19 dnc dnc
33 NED 88 BARENDS, CHIEL 206,0 35 32 31 33 30 (dnc) 27 18
34 NED 11 DE JAGER, HENK 209,0 26 36 36 27 28 26 (ocs) 30
35 GER 208 KINAST, Uwe 244,0 29 34 29 36 33 31 (dnc) dnc
36 NED 100 VANDERSLUIS, arend 249,0 (dnf) dnc dnc 35 31 32 18 29
37 NED 888 DE REGT, BAS 250,0 (43) 38 41 38 39 33 30 31
38 NED 35 PROPER, BAS 250,0 (41) 37 35 34 38 37 34 35
39 NED 902 RISSEEUW, Pieter 254,0 38 (39) 39 39 35 34 35 34
40 NED 54 BOS, Joos 264,0 32 22 24 30 (bfd) dnc dnc dnc
41 NED 745 WEIJMAN, Bas 277,0 (46) 45 46 41 40 36 37 32
42 NED 34 BLOEMENDAAL VAN, stefan 292,0 42 41 40 (dnc) dnc dnc 32 33
43 NED 804 ZUIDDAM, Sebastiaan 294,0 36 40 38 40 36 (dnc) dnc dnc
44 NED 941 MOMMERSTEEG 302,0 40 44 42 (dnc) dnc dnc 36 36
45 NED 937 LOOS, Dick 321,0 44 43 45 (dnc) dnc dnc 33 dnc
46 NED 833 MILTENBURG, Michel 323,0 39 42 44 42 (dnc) dnc dnc dnc
47 NED 110 SARELS VAN RIJN, Diederik 348,0 45 (dnc) 43 dnc dnc dnc dnc dnc
48 NED 6 de COCQ 349,0 37 (dnc) dnc dnc dnc dnc dnc dnc
49 NED 740 WAIJENBERG Ingmar 353,0 47 46 (dnc) dnc dnc dnc dnc dnc
50 NED 789 Loos, Ingmar 359,0 (dnf) 47 dnc dnc dnc dnc dnc dnc
51 NED 722 EKELS, siebe 364,0 (dnc) dnc dnc dnc dnc dnc dnc dnc

 

http://www.deltalloydodc.org/

 

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Finn-Regatten am 17./18. Sept. 2011

September 18th, 2011 - Last modified: 18. September 2011 @ 20:27 - Uwe - GER 110

INTERBOOT-Trophy 2011

Finn

L20503002 Württembergischer Yacht-Club e.V. Friedrichshafen

Gesamtergebnis
Wettfahrten: 1
17.-18.09.2011

Bootstyp: Finn
Low-Point
Wettfahrtleitung: Markus Finckh
Auswertung: Wolfgang Hund
Organisation: Wolfgang Hund
18.09.2011 – 17:59:51
Logo
Wettfahrten: 1.Wf
G-PL SEGELNR STEUERMANN/-FRAU CLUB CLUB-NR PL.(1.Wf) G-PKTE G-PL

1 SUI 17 Huck, Frederik SYC 1 1,00 1
2 GER 19 Bollongino, Andreas JSR BW115 2 2,00 2
3 GER 187 Orth, Werner STSC BW042 3 3,00 3
4 GER 852 Stelzl, Rüdiger OSCG BW048 4 4,00 4
5 GER 8 Runge, Axel STSC BW042 5 5,00 5


6 GER 65 Kreiß, Stefan SYC`87 BA203 DNC 14,00 6
6 GER 131 Schlick, Horst DSCL H022 OCS 14,00 6
6 GER 82 Huber, Alfons WSC BA034 DNF 14,00 6
6 GER 141 Stöckmann, Lars SCSZ N068 OCS 14,00 6
6 GER 137 Schmid, Karl CKA HA048 OCS 14,00 6
6 GER 156 Friedrich, Elmar WYC BW002 OCS 14,00 6
6 Ger 237 Dreher, Robin CKA HA048 DNF 14,00 6
6 Ger 134 Magirus, Stefan STSC BW042 DNC 14,00 6

 

http://www.wyc-fn.de/

 

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Fäßlas Regatta – Finn Dinghy
Yachtclub Ansbach Gunzenhausen e.V.
17.09.-18.09.2011

gemeldet: 10 gestartet: 10 gezeitet: 10
Punktsystem: Low-Point Wettfahrten: 2 Streicher: 0

1 GER 222 PESTEL Ulf-Peter SC.006 SSGM 2 1 3.0
2 GER 3 MAI Walter BA.082 YCBW 1 3 4.0
3 GER 79 LINKE Andreas BA.004 DTYC 4 2 6.0
4 GER 911 FRIND Patrick SC.002 SCHP 3 6 9.0
5 GER 49 KLEIN Horst BA.082 YCBW 5 4 9.0
6 GER 38 FABRY Reinhard BA.138 SWVW 7 5 12.0
7 GER 87 DUFNER Günther BA.223 SSCW 6 8 14.0
8 GER 432 KÄSTNER Michael SC.026 TSV 8 7 15.0
9 GER 871 BRILS Jens BA.049 YCAG 10 9 19.0
10 GER 36 WIEST DR Adalbert BA.019 DSC 9 DNC 20.0

 

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Jetzt 61 Fotos in der Finn Header Slideshow

September 13th, 2011 - Last modified: 16. September 2011 @ 15:07 - Uwe - GER 110

 

16 neue Finn-Fotos, dh. Schnappschüsse, die ich aus meinen Nesselblatt-2011 – Videoszenen extrahiert hebe,  wurden inzwischen in die Random-Header-Show integriert.  Ich hoffe, dass Finn-Interessenten dadurch zum Einstieg in die Finn-Klasse animiert werden.

 

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Süd-West – Verein mit Finn als Vereinsboot gesucht

September 11th, 2011 - Last modified: 11. September 2011 @ 22:56 - Uwe - GER 110

Emanuele, italienischer Arzt, der in Kaiserslautern arbeitet und in Saarland wohnt,  ist als ehemaliger Ringer und Rugby-Spieler zu kräftig für einen Laser und  sucht daher im Raum Süd-West und sucht ein Finn zum “leihen” bzw. “mieten”.

Wer im Raum Süd-West einen Verein kennt, der über Finns als Vereinsboot verfügt, oder sonstwie behilflich sein kann, melde sich bitte per Kommentar oder sende eine email an neumann1@online.de

 

 

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