Szenen vom Nesselblatt 2010
Masters Weltmeister Andre’ Budzien hier noch vor Karel van Hellemond, dem Niederländischen Ranglistenersten und Sieger beim Nesselblatt 2010.
Masters Weltmeister Andre’ Budzien hier noch vor Karel van Hellemond, dem Niederländischen Ranglistenersten und Sieger beim Nesselblatt 2010.
Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und in der kommenden Saison möge Euch das oben Gezeigte erspart bleiben
Meine besondere Wünsche gelten Jan, Matthias und den weiteren Mitgliedern des Finn Team Germany, die bereits im Juni 2011 in Weymouth und Kiel entscheidende Qualifikationswettfahrten für London 2012 zu bestreiten haben.
Bitte unterstützt das Finn Team Germany durch Eure Spende, Sponsorung o. Eure Mitgliedschaft !
Der Weihnachtsmann brachte einen Tacktick-Kompass und nun stellt sich die Frage nach den Einstellungen für’s Finn:
Viele Segler verwenden bisher nur den Kompass-Modus, obwohl der Hersteller den Taktik-Modus empfiehlt, da man sich in diesem Modus nur einen Zahlenwert für beide Büge (d.h. die Hauptwindrichtung) merken muss.
Um den Taktik-Modus verwenden zu können, muss allerdings der Wendewinkel angepasst werden.
1. Welcher Wendewinkel sollte eingestellt werden ? Werksvoreinstellung 90 Grad.
2. Auflösung der Taktik-Anzeige: 2 oder 5 Grad (Grundeinstellung 5 Grad)
3. Dämpfung einstellen: bei meinem Modell nicht möglich. (Fehler im deutschsprachigen Teil der Bedienungsanleitung.)
Wie gross der Wendewinkel beim Finn ist, zeigen andeutungsweise die folgenden per GPS aufgezeichneten Grafiken




http://spectator.mylaps.com/55473
Bei der Angabe des Wendewinkels müssen wir auch die Abdrift von ca. 2 * 4 Grad berücksichtigen.
Ich könnte mir daher vorstellen, dass bei schwachen bis mittleren Winden auf Binnenrevieren ein Wendewinkel von ca. 75 Grad einzustellen ist, damit im Taktik-Modus für beide Büge der gleiche Wert der Hauptwindrichtung angezeigt wird.
Teilt doch bitte per Kommentar Eure Einstellungen (Wendewinkel etc.) mit !
Der Hersteller empfiehlt:
Um die wahre Windrichtung herauszufinden, fahren Sie rechtzeitig an die
Startlinie und segeln in die erste Kreuz. Der Micro Compass soll im Tacktick
Modus stehen und dann gehen sie wie folgt vor:
Prüfen sie ob der eingestellte Wendewinkel für die generellen
Wind/Wasserkonditionen stimmt. Wenn die Windrichtung auf Backbord Bug
höher ist als auf Stb Bug, muß der Wendewinkel reduziert werden. Hierfür
drücken sie die Set Taste einmal kurz, die Zahl beginnt zu blinken und mit
der Set und Mode-Taste kann der Wendewinkel justiert werden.
1 Ben Ainslie GBR3 GBR 25 8 33 33
2 Edward Wright GBR11 GBR 32 4 36 36
3 Giles Scott GBR41 GBR 31 6 37 37
4 PieterJan Postma NED842 NED 46 2 48 48
5 Jonathan Lobert FRA112 FRA 36 12 48 48
6 Thomas Le Breton FRA29 FRA 40 10 50 50
7 Zach Railey USA4 USA 37 18 55 55
8 Andrew Mills GBR85 GBR 54 14 68 68
9 Vasilij Zbogar SLO573 SLO 64 20 84 84
10 Dan Slater NZL1 NZL 72 16 88 88
The second class away was the Finn, the heavyweight dinghy that features the big men of sailing, and triple Olympic Gold medalist and current World Match Racing champion Ben Ainslie was the one to beat. Ainslie went into the Medal Race six points ahead of compatriot Giles Scott who in turn was one point clear of Edward Wright. Frenchmen Jonathan Lobert and Thomas Le breton and American Zach Railey could technically still win, but a British victory was much more likely.
Dutchman Pieter-Jan Postma upset the British party by leaping to an early lead. As the British covered each other, Postma raced away to an easy win. However, this was all about final points and the master strategist Ben Ainslie had it under control.
http://www.sailing.org/35096.php
Ist der Speedpuck im Finn erlaubt ?
Leider Nein, denn erlaubt ist nach den Klassenbestimmungen lediglich:
“One electronic self-contained compass, using magnetic input
If electronic, the compass may have only heading and timing functions.”
Der Speedpuck arbeitet jedoch mit GPS und zeigt Winddreher an
Eigentlich schade, denn das Teil ist billiger als der Tacktic Kompass
http://www.kohlhoff-online.de/documents/SpeedPuck%20Handbuch.pdf
Qualifikationsmodus
zu den Olympischen Segelwettbewerben 2012
(Stand November 2010)
Gewertet werden zum Nachweis der Endkampfchance:
ISAF Sailing World Cup Sail for Gold Regatta 2011, Weymouth GBR
ISAF Sailing World Cup Kieler Woche 2011, Kiel GER
Worlds 2011, Perth AUS
Im Juni u. Dezember 2011 wird es also spannend ![]()
—————————————————————-
ISAF QUALIFICATION SYSTEM – GAMES OF THE XXX OLYMPIAD
http://www.sailing.org/tools/documents/London2012QualificationSystemSailingFINALEN-%5B9148%5D.pdf

Rursee, mitten in der Eifel, ca. 25 km südöstlich von Aachen gelegen
From: Ulrich Heinemann
Message to webmaster:
.
Am 16. und 17. Juli 2011 wird im Yacht Club Rursee(NW061, YCR), der
vermutlich die schnellst wachsende Finnflotte Deutschlands hat, die
erste Finn-Regatta stattfinden. Näheres gibts es bei
kontakt@yacht-club-rursee.de
“Uwe, würdest Du bitte etwas Raum geben”, bat mich bei der Annäherung an die Leetonne ein wahrer Gentlemen, als ich mich mit meinem Classic-Finn und einem etwas übergewichtigen Gesamtpaket eher in der 2. Hälfte des Feldes der Steinhuder Kehrausregatta bewegte.
Etwas erschrocken war ich daher als ich das obige Video sah, in dem mein bisheriger Held, d.h. der vielfache Weltmeister und Goldmedailliengewinner Ben Ainslie eine unerwartete Aggressivität zeigte.
Match-Race Experte Lars Hueckstedt vom Ploener See schreibt zu dem obigen Video:
“In diesem Video wird eine Dial-Down Situation gezeigt:
Ainslie wendet auf Wind von Stb, Richard versucht hinter Ainslie auf die (bevorteilte) rechte Seite (ohne Wegerecht) durchzubrechen. Ainslie fällt 90° zum Wind ab um den Durchbruch von Richard zu verhindern. Richard weicht nicht weiter aus, Ainslie luvt im letzten Moment an und Ainslies Heck berührt das andere Boot heftig!
Richard bekommt einen Penalty- Regel 10″
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Monsoon Cup:
http://www.youtube.com/watch?v=iPn0pUgQrzc&NR=1

Ausser einem endlosen Schwertfall ist eine endlose Control-Line für den Baumniederholer (blauer Tampen) Voraussetzung dafür, dass man während der Wettfahrt weder die Konzentration noch Zeit mit dem Klarieren “zu kurz” gewordener Leinen verliert.

Hier sind auch die drei Control-Lines des Grossegels als Endlosleinen ausgeführt, die gemeinsam durch eine Kausch geführt werden.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass man nach dem Runden des Luvfasses die Segelstrecker mit einem Handgriff lösen und sich sofort wieder aufs Segeln konzentrieren kann.
P.S. Wie mir gerade einer unserer Spitzensegler mitteilte, besteht ein weiterer Vorteil der Kausch darin, dass man einen aus der Klemme gerutschten Strecker auch von der gegenüberliegenden Luvseite wieder in die Curry-Klemme hineinziehen kann.
Neu ist die Umleitung der Strecker per Kausch freilich nicht, denn in den Bootsbeschreibungen und Fotos Jan van der Horst’s wurde sie schon vor Jahren als “System Postma” bezeichnet.
Das untere Foto zeigt übrigens ein 2002er Devoti, dessen Vorbesitzer u.a. Luca Devoti und Björn Allanson waren.
Bemerkungen, Kommentare, Verbesserungsvorschläge sind sehr erwünscht!
Welche Segel-Bootsklassen sollten an der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen ?
Laut Pierre de Coubertin, dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit sollten die Olympischen Spiele als “Treffen der Jugend der Welt“ dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Daher sollten möglichst alle 205 IOC-Mitgliedsländer in den Sport-Disziplinen vertreten sein
Bootsklassen mit der grössten internationalen Verbreitung und den günstigsten Kosten weisen dazu die beste Eignung auf. Andere Kriterien wären bsw. die Berücksichtigung modernster Konstruktionsmerkmale, der Bootsgeschwindigkeit, der besten Allroundeigenschaften, der Eignung zum taktischen Segeln, der Medieneignung etc.
Anhand der Teilnehmerzahlen der Olympiade Peking 2008 zeigt sich deutlich, dass die niedrigpreisigen Bootsklassen Laser und Laser Radial die grössten Teilnehmerfelder stellten, während die teuren 49er, Stare und Tornado’s schwächer besetzt waren.
Laser men – 43 Teilnehmer
Laser radial women – 28
470men – 29
470women – 19
Finn – 26
490er – 19
Star – 16
Tornado – 15
Yngling – 15 Teilnehmer
Bitte wähle in der Seitenleiste (rechts oben) bis zu 8 Bootsklassen aus, die an der
Olympiade 2016 teilnehmen sollten.
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