December 30th, 2009 - Last modified: 31. December 2009 @ 18:17 - Uwe - GER 110
Uwe - GER 110
wünsche allen Besuchern schöne Feiertage und einen guten Rutsch !
Uwe – Ger Finn 110
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P.S. Ich bedanke mich vielmals fuer die Mitarbeit und Unterstützung in Form von Berichten, Fotos und Forenbeiträgen und die daraus resultierenden steigenden Besucherzahlen ! – Die Finn-Klasse profitiert davon.
December 27th, 2009 - Last modified: 18. February 2010 @ 10:25 - Uwe - GER 110
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“Lieber Finnfreund,
nun ist es passiert. “Die” Holzfinn ist getrennt. Auf Länge von 328 cm. Das Deck noch mittels einer Kreissäge, die ein gerade geschärftes Sägeblatt hatte. Der Rumpf mit einer Flex, was die viel bessere Lösung war, wie sich herausstellte.
Die Alu-Kiellinie sollte nicht mit der Säge durchtrennt werden, um das Sägeblatt nicht zu beschädigen. Deswegen der Einsatz der Flex. Das ging dann so gut, dass ich gleich damit weitergemacht habe. Der “Schnitt” war viel sauberer als mit der Säge. Auch stellte sich heraus, dass die Holzleisten mit Messing-Klemmen verbunden waren. Das wäre für die Säge auch nicht richtig gut gewesen.
Nun habe ich zwei Bootsteile, von denen reichlichFotos gemacht wurden. Das Heckteil wird auf dem Spiegel aufgestellt. Mein Sohn hat bereits gefordert, dass es in sein Zimmer kommt.
Das Bugteil bekommt noch einen neuen Abschluss (ein Bodenbrett wie einen Spiegel) und wird dann mit einer Länge von 330 cm im Winterwohnzimmer aufgestellt.
Beide bekommen dann noch Regalbretter aus Mahagoni-Sperrholz.
Wenn beide Teile dann stehen, gibt es weitere Informationen.
Viele Grüße vom “Patron”.
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“Lieber Finnfreund
[...]
Der durchgeflexte Finn steht aufgerichtet im Winterwohnzimmer.
Gestern war es soweit. Nachdem ich dem Bugteil des Finns einen neuen Spiegel aus Tropenholz angepasst hatte, haben wir die 3/5 eines ganzen Finns vom Hof in das Haus getragen. Dies ging noch zu zweit. Als wir es jedoch senkrecht hinstellen wollten, fehlte uns ein wenig Armlänge. So habe ich dann einen dritten Mann organisiert, während der Große Heinrich, ein Mann mit der Kraft und der Größe eines Grizzley-Bärs, das Boot hielt.
Er meinte später, es wäre immer schwerer gewesen, das Boot vor dem Umfallen zu hindern. Zu Dritt haben wir es dann aufrecht gestellt.
Nun steht es da und es ist riesig. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so mächtig wirkt.
Das Heckteil erhält auch noch einen Abschluß aus Holz, in Rumpfform ausgesägt. Wo es später mal stehen soll, steht noch nicht fest. Wegen seiner Größe, 2/3 eines Finns in Längsform, passt es nur dann in das ca. 18 qm große Zimmer meines Sohnes, wenn ein anderes Möbel weicht.
Irgendwann werde ich mich noch mal damit beschäftigen, wie man digitale Fotos per Mail versendet. Dann gibt es auch die versprochenen Fotos, sagt
der Patron”
December 19th, 2009 - Last modified: 2. February 2010 @ 23:18 - Uwe - GER 110
Samstag, 14. November 2009 um 09:00 Uhr
Platz 12 für Lennart Luttkus bei Saisonabschluss der Finns mit „Einheitsregatta“ in Berlin !
(Berlin/Krefeld) Der nationale Saisonabschluss bei den olympischen Finn-Jollen fand traditionell in Berlin statt. Diese Regatta wurde 1990, genau ein Jahr nach dem Mauerfall von engagierten Berliner Finn-Seglern ins Leben gerufen. Ziel waren gemeinsame Wettfahrten mit Seglern auf beiden Teilen von Berlin. Somit fand am letzten Wochenende jetzt diese Regatta
beim Club am Rupenhorn statt.
Trotz des herbstlichen Termins waren 42 Aktive am Start und konnten bei sonnigem, aber kaltem Wetter am Samstag drei Regatten absolvieren. Auf der Berliner Havel zu segeln ist sicher taktische sehr anspruchsvoll. Es herrscht Strömung, durch das Regattafeld fahren vorfahrtsberechtigte Binnenschiffe und Schubverbände. Die Windverhältnisse leiden stark unter den Landabdeckungen und gerade bei schwachen und drehenden Winden wird jedes falsche Segelmanöver, mit sofort einigen verlorenen Plätzen bestraft. Somit ist die Havel ein typisches Revier für erfahrene Segler die mit dem Revier vertraut sind.
Der 17 jährige Lennart Luttkus vom Segelklub Bayer Uerdingen (SKBUe), er war auch der jüngste Teilnehmer im Regattafeld, kam in der Gesamtwertung auf Platz 12. Mit den Einzelplatzierungen von 3/7/27 zeigte Lennart das er auch zum Saisonabschluss noch ganz vorne in dieser harten olympischen Bootsklasse mitsegeln kann.
Verdienter Sieger wurde der amtierende Deutsche Meister Jan Kurfeld (Wismar), Platz zwei für Dirk Löwe (Berlin) und Platz drei für Sebastian Kaule (Schwerin). Der trainingsfleißige Lennart Luttkus wird in diesem Jahre noch an zwei Trainingsmaßnahmen der Finnsegler in Duisburg und den Niederlanden teilnehmen. Nach Weihnachten geht’s dann noch für neun Tage zu einem Trainingscamp nach Südfrankreich.
December 18th, 2009 - Last modified: 2. April 2011 @ 06:38 - Uwe - GER 110
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Michael Möckel – GER 175
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ist so freundlich und lässt uns an den Erlebnissen eines im “Mittelfeld platzierten” bei den Masters 2009 teilhaben.
Die Masters ist die WM der über 39 Jahre alten Finnsegler.
Herzlichen Dank, Michael, für den tollen Bericht !
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Foto: www.finn-dinghy.de
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World Champion Ship Finn Master 2009
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Mit großer Erwartungshaltung startete ich am Donnerstag, dem 28. Mai 2009 gegen 17.00 Uhr mit meinem gemieteten Wohnmobil Richtung Frankreich, genauer gesagt nach Maubuisson, einem kleinen Badeort zwischen Bordeaux und der Atlantikküste.
Hier, auf einem boddenartigen Gewässer mit einer Nord – Süd – Ausdehnung von ca. 30 km, sollten die Weltmeisterschaften der „Master“, also der über 40ig-jährigen Finn-Segler stattfinden. Auf der Meldeliste standen 266 Teilnehmer aus über 20 Nationen, an den Start gingen 263 „Finn-Recken“.
Nach einer scheinbar endlos andauernden Fahrt über fast 1700 km, vorbei an Paris am Freitag zur morgendlichen Rush Hour, hatte ich mein Ziel dann gegen 16.00 Uhr erreicht.
Auf dem kleinen Campingplatz in unmittelbarer Nähe des Regattazentrums hatten schon einige ihr Domizil aufgeschlagen, von luxuriösen Wohnmobilen bis zum Iglu war alles vertreten.
Mein Boot hatte freundlicherweise bereits 3 Wochen vorher Uwe Bartel mit auf die Reise genommen, da Leihwohnmobile leider nicht über eine Zugvorrichtung verfügen. Dafür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank !!!
Nun hatten Uwe und die aus Unna angereisten Rainer und Iris Haacks mir auch noch einen schönen Stellplatz reserviert.
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Also Boot abladen, anmelden, Vermessungsformalitäten über sich ergehen lassen, auftakeln und dann per Fahrrad ab in den Ort, heute Abend sollte gleich mal frischer Atlantikfisch auf den Grill.
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Am Sonnabend ging es dann das erste Mal aufs Wasser, gemeinsam mit Uwe und Rainer fuhren wir den See hoch und runter, auf der Suche nach Drehern und daraus resultierenden Vorteilen, was noch von Bedeutung sein sollte.
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Abends fand dann die offizielle Eröffnung statt, Einmarsch aller Nationen zur jeweiligen Nationalhymne mit „Fahnenträger“. Diese Ehre wurde Johnny Peach von der Insel Rügen zuteil.
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Alle Teilnehmer waren ziemlich beeindruckt, besonders als die Gastgeber angeführt durch den mittlerweile 86ig jährigen Didier Poissant einmarschierten.
Dieser Mann hat bereits 1956 an den Olympischen Spielen in Melbourne teilgenommen und zeigt heute noch vielen Jüngeren das Heck, was für eine sportliche Lebensleistung !!!
(der Mann mit dem blauen Shirt !)
Nach einer kurzen Eröffnungsrede gab es dann ein typisch französisches Buffet,
irgendwie ging jetzt schon der Kampf um die besten Plätze los.
Sonntag:
Nach der Einteilung in 2 Gruppen fand das Practice Race statt, danach sollte die Zuordnung in dann 4 Gruppen erfolgen, auf 2 Kursen segelten jeweils mehr als 130 Segler gegeneinander, was für ein Bild auf dem Wasser !
Irgendwie hat es mich dann in die blaue Gruppe (41.Platz) mit den Top – Favoriten Andre Budzin – Titelverteidiger aus Schwerin – und Michael Meier – dreimaliger Olympiateilnehmer aus Tschechien – gespült.
Montag:
Für heute sind 2 Wettfahrten angesetzt, bei ca. 2- 3 Beaufort und sonnigen 26 °C schöne Bedingungen für den Anfang.
Das war aber für mich schon alles was heute schön war !
Um es kurz zusammenzufassen:
Beim ersten Start war ich der Meinung, es wäre noch eine Minute Zeit, leider nicht, so startete ich in der Abdeckung von 132 Booten, geht gar nicht, an der Luvtonne waren höchstens 10 Boote hinter mir, im Ziel dann wenigstens 47 Segler. Wenn du bei so einem Feld hinten bist, bleibst du da.
Beim 2. Rennen gab es mehrere Fehlstarts, dann Black Flag, ich natürlich dabei, nur nicht bemerkt, Rennen zu Ende gesegelt und ein DNE eingefangen, das heißt, ein nicht streichbares Resultat, also 133 Punkte dauerhaft auf dem Zettel.
Haken dran !!!
Dienstag:
Heute nur eine Wettfahrt, 3 Beaufort, warm, sonnig. Vorsichtig gestartet, am Ende Platz 49, war ganz o.k.!
Abends dann Empfang, Austern satt, habe ich noch nie so gut und frisch und viel gegessen, einfach „Haute Cuisine“ !!!
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Mittwoch:
Heute wieder 2 Rennen, gefühlte 3 Windstärken, wie immer warm und sonnig.
Start in Lee super geglückt, Michael Meier (CZE 1) die Startposition gekonnt geklaut, was den ziemlich auf die Palme brachte – dachte wohl, dass der große Name Platz schafft. Musste mir dann pausenlos Beschimpfungen von „riesengroßes Arschloch“ bis „typisch ostdeutsch“ anhören, eigentlich ein Protestgrund wegen grob unsportlichen Verhaltens.
Geht aber auch anders, also Meier zum persönlichen Gegner auserkoren und konsequent draufgelegt, der ist bald aus dem Kahn gesprungen! Zum Schluss hat er allerdings mit einem Extremschlag nach links – wollte ich nicht mitgehen – Glück gehabt und kam vor mir ins Ziel. Platz 13 hat mich allemal entschädigt, was für ein Gefühl, wenn 120 Boote hinter dir sind!
Das zweite Rennen lief ähnlich, grimmige Blicke von meinem „Lieblingsgegner“, am Ende sprang Rang 21 heraus, besser geht es kaum.
Hier der Autor mit der GER 175
Donnerstag:
Mit dem heutigen Platz 69 – lief irgendwie nicht wie gewünscht – hatte ich trotzdem mein persönliches Ziel erreicht und den Sprung ins „Goldfleet“ geschafft.
Freitag:
Finalrennen!
Jeweils rund 130 Boote sollten im „Goldfleet“ und im „Silverfleet“ die Entscheidung aussegeln.
Vor diesem Rennen führte ziemlich überraschend, aber nach einer tollen seglerischen Leistung Jürgen Eiermann die Gesamtwertung an, dahinter Andre Budzin und Laurent Hay aus Frankreich.
Aber zuerst einmal gab es keinen Wind, daher Startverschiebung !
Ich glaube, Jürgen war das ganz recht und er hat ein wenig gehofft, dass es so bleibt, schien zunächst auch so !
Nach fast 2 Stunden fing dann von Westen her der Nadelwald an zu rauschen, immer mehr. Also ging es raus aufs Wasser, leider habe ich die Situation nicht richtig eingeschätzt und bin mit meinem Leichtwindsegel rausgefahren.
Beim Start hatte es dann gefühlte 5-6 Beaufort, in Böen vielleicht etwas mehr !
Nach vergeigtem Start, ich konnte das Boot überhaupt nicht halten, gab es dann diverse Kenterungen, ich blieb allerdings verschont. Der Raumkurs hat derartig Spaß gebracht, endlich konnte man mal ausgiebig gleiten. Verrückt nur, dass die Besten auch bei diesen Bedingungen das Segel direkt aus der Hand führten, Pumpen eingeschlossen.
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Fazit:
Nachdem ich am Luvfaß fast Letzter war, konnte ich bei abflauendem Wind und einsetzendem Regen bis ins Ziel noch etwa 40 Boote überholen, eigentlich ganz o.k.!
Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die den Teilnehmern und ganz besonders mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Weltmeister wurde zum dritten Mal hintereinander Andre Budzin vom Schweriner Yachtclub,
tolle Leistung !!!
Den deutschen Doppelsieg machte Jürgen Eiermann perfekt, herzlichen Glückwunsch !!
Dritter wurde Laurent Hay von den Gastgebern, super !
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Bei den Grandmastern (50-59 Jahre) belegte DDR-Altmeister Eckhard Drephal Platz 2, in der Gesamtwertung Rang 14!
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Bei den Grand-Grandmastern (60- 69 Jahre) siegte Jörgen Lindhardtsen, u.a. ehemaliger Goldcup – Dritter von 1984 und Vize-Europameister 1981 und 1984 aus Dänemark.
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Aber nun zu den „Legends“ (über 70 Jahre):
Sieger, und das mit einem unglaublichen Vorsprung von 181 Punkten gegenüber dem Zweitplazierten Richard Hart – Goldcup Dritter 1965 – aus Großbritannien wurde der deutsche Olympiateilnehmer von 1972, Walter Mai. In der Gesamtwertung belegte Walter Platz 21!!! Dieser Leistung gilt ganz besondere Hochachtung !
Zum Schluss sei an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank gesagt an die Gastgeber dieses „Championnat du Monde de Finn Veteran“!
December 15th, 2009 - Last modified: 17. January 2010 @ 02:51 - Uwe - GER 110
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Bericht von Michael (aus Duisburg):
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“So,
alles wieder verpackt. Schiffchen liegt wieder an alter Stelle und ich begebe mich auch gleich in den “Winter”Schlaf!
Aber fangen wir mal vorne an!
Freitag gegen 16:30 hatte ich bereits meine Finn zum Gelände des WRK gebracht und aufgebaut. Nach einem leckeren kleinem Bierchen und nettem Gespräch mit Rainer Haacks und Uwe Barthel gings dann nochmal nach Hause.
Meine Erwartungen für die Regatta waren, dass ich den Anschluss ans Hauptfeld nicht verliere.
Am Samstag gegen 8:45 war ich dann wieder vor Ort. Das Wetter war regnerisch und wenig Wind. Der erste Start war für 12Uhr angesetzt. So langsam kamen auch alle anderen Segler (es waren Finns, Laser und Europe am zugelassen) am Gelände des WRK an oder kamen aus ihren Wohnmobilen.
Von seiten des WRK gab es einen sehr freundlichen Empfang. Es herrschte eine lockere Atmosphäre. Beim Anmelden im Regattabüro gab es für jeden Segler einen Weckmann.
Das Wetter wurde bis zum Start nicht besser aber der Wind nahm an Stärke zu und pünktlich zum Start wehte es mit 4-5 Bft aus Süd-West. Es wurde ein klassischer Dreieck-Kurs gesegelt. Als erstes wurden wir 12 Finns auf die Piste geschickt.
Nach der ersten Kreuz lag ich, zu meiner großen Verwunderung, nicht an letzter Position. Ich versuchte mir soviel wie möglich bei meinem Vordermann abzugucken.
Nach drei Runden lag ich im Ziel an Position Nr. 8. Ich war mehr als zufrieden. Schnell in Lee einer kleinen Insel gelegen und was getrunken und mir ein Müsliriegel zwischen die Zähne geschoben bevor das Signal (Klassenflagge und Schallsignal) für den zweiten Start kam. Also alle Finnrecken wieder an die Linie und auf die Startschuss gewartet. Der Start gelang mit wieder recht gut und es gab einen spannenden Zweikampf mit David Guminski.
Im Ziel war ich dann auf Platz 5 und war mehr als glücklich. Ich hatte mit meiner Taylor diverse neuere Finns hinter mir gelassen. Leider musste ein Finnler aufgrund eines Segelschaden aufgeben. Er war gekentert und hatte sich bei der Kenterung sein Segel zerstört.
Nachdem allem Boote an Land verpackt waren wurde der gemütliche Teil des Tages mit Kaffe und Kuchen eingeleitet.
Gegen 16Uhr wurde dann die erste Kaltschale getrunken und es war nicht die letzte. Gegen 18:30 uhr kam dann das Spanferkel und es durfte gegessen werden bis jeder satt war. Es begann ein lustiger Abend. es wurden abwechselnd immer Runden mit Pils gereicht. David G. und Ich kümmerten uns zu späterer Stunde um Lennart L. der am “falschen” Tisch saß.
Zwei Lasersegler gingen gegen eine Spende von diversen Liter Bier noch schwimmen. Nur hatten sie vergessen sich eine Badehose oder ähnliches anzuziehen.
Der Abend endete gegen2 Uhr bei den Laserseglern im Wohnmobil und ich ging dann in mein warmen Bus wo ich keine zwei Minuten später einschlief.
Der erste Start war ja schon für 10Uhr angesetzt. Der heitere Abend musste der ein oder andere Segler Tribut zollen.
Einige Lasersegler kamen nicht aus den Federn und starteten gar nicht erst.
Der wind war weniger aber auch böhiger als am Vortag. David G. hatte abends noch Wiedergutmachung für seine Niederlage geschworen.
So kam es dann auch.
Nach der Startkreuz verabschiedete sich mein Bauniederholer und ich fuhr die Wettfahrt ohne ihn zu Ende. Auf dem Vorwindkurs gab dies in Kombination mit dem fehlenden Niederholer ein lustigen Trimm, wie Bild.
Nach notdürftiger Reparatur mit meinem Großfall, vor dem zweiten Start des Tages, gelang mir nichts mehr und ich segelte wie im ersten Lauf nur hinterher.
Nach zwei guten Läufen am ersten Tag ging nun alles daneben und ich segelte zwei Mal auf den letzten Platz.
Nach dem Zieleinlauf gab es noch ein Shakehand mit David für die Wiedergutmachung.
Gegen 14Uhr gab es dann die Siegerehrung. Jeder Segler bekam einen Preis.
Sieger bei den Finns wurde Lennart Luttkus der souverän 3 von4 Wettfahren gewann.
Ich dagegen habe viele neue Erfahrungen gemacht und außerdem noch viel mehr dazugelernt.
Alle Segler verabschiedeten sich und sagten tschüss bis zur Finn-Regatta in Uerdingen. (früher Early-Bird am Harkortsee)
Es war meine erste externe Regatta mit meiner Finn aber kann jetzt schon sagen, dass es nicht meine letzte gewesen ist. Für nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall schon drei Termine fest. Uerdingen(ehemals Earyl Bird am Harkotsee), Biggesee (bei D. Breitweiser) und die Nikolausregatta am Toeppersee, ebenfalls werde ich versuchen die Einladung von D. Guminski versuchen anzunehmen.
Danke an alle Segler für das schöne Wochenende und dem WRK für die tolle Organisation und Durchführung der Regatta.
Anbei noch ein paar Bilder. unter anderem mit fehlendem Niederholer.
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Gruss aus Duisburg
von Michael”
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Nikolaus Einhandregatta 28./29.11.2009
Ergebnisse:
Klasse Finn
Low-Point (Kat. C)
ausgeschr. Wettfahrten: 4 Wettfahrten mit 1 Streicher
02.12.2009 – 17:16:21
Wettfahrten: 1.Wf, 2.Wf, 3.Wf, 4.Wf
G-PL NAT SEGELNR STEUERMANN/-FRAU CLUB PL.(1.Wf) PKT(1.Wf) PL.(2.Wf) PKT(2.Wf) PL.(3.Wf) PKT(3.Wf) PL.(4.Wf) PKT(4.Wf) G-PKTE G-PL
1 GER 64 Luttkus, Lennart SKBUe 1 1,00 2 2,00 1 1,00 1 1,00 5,00 1
2 GER 111 Haaks, Rainer Freier Sportverein Dortmund 2 2,00 1 1,00 2 2,00 2 2,00 7,00 2
3 GER 214 Burkhardt, Wastl 3 3,00 3 3,00 3 3,00 3 3,00 12,00 3
4 GER 262 Barthel, Uwe SCD 4 4,00 4 4,00 4 4,00 4 4,00 16,00 4
5 GER 12 Guminski, David DSCL 7 7,00 7 7,00 5 5,00 6 6,00 25,00 5
6 GER 833 Baudisch, Johannes YCA 9 9,00 6 6,00 7 7,00 5 5,00 27,00 6
7 GER 132 Breitweiser, David Wassersportv. Biggesee 6 6,00 8 8,00 6 6,00 7 7,00 27,00 7
8 NED 67 Pabst, Michael SVKL 8 8,00 5 5,00 8 8,00 8 8,00 29,00 8
9 GER 300 Zopfs, Eggo WRK 5 5,00 DNF 13,00 DNS 13,00 DNS 13,00 44,00 9
10 GER 92 Guminski, Detlev DSCL 10 10,00 DNF 13,00 DNS 13,00 DNS 13,00 49,00 10
11 GER 55 Sondermann, Herbert WRK DNF 13,00 DNF 13,00 DNS 13,00 DNS 13,00 52,00 11
11 GER 122 Krasmann, Holger Yachtclub Hrkortse YCH DNC 13,00 DNC 13,00 DNS 13,00 DNS 13,00 52,00 11
Protokoll: Wettfahrt 1.Wf 2.Wf 3.Wf 4.Wf
Startzeit 28.11.2009 12:00:00 28.11.2009 13:10:00
Erster: 28.11.2009 12:50:00 12:50:00
Letzter: 28.11.2009 13:00:00 13:00:00
Bahnlänge: 3 sm sm 3 sm sm
Windstärke: 4-5 4-5 3-4
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Kein Niederländer – sondern Michael aus Duisburg, der allerdings in Holland studiert
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Michael im Classic-Finn direkt hinter Lennart und David B.
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Uwe Barthel, Rainer Haaks
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Michael am Sonntag mit gebrochenem Baumniederholer
Am Samstag hatte er sich trotz Alumast im Mittelfeld platzieren können.
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NED 67 – Michael aus Duisburg
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Photos: Nicole
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Endergebnis:
1.Finn GER 64 Luttkus, Lennart SKBUe NW 174
2. Finn GER 111 Haaks, Rainer Freier Sportverein Dortmund NW 101
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8. Finn NED 67 Pabst, Michael SVKL NW 316 - [Classic-Finn, Taylor 1978, Alumast]
12 Teilnehmer
Toeppersee: die Breite des Toeppers entlang der gelben Linie beträgt ca. 700 m
Der Toeppersee (auch großer Toeppersee) ist ein See im linksrheinischen Westen der Stadt Duisburg zwischen den Stadtteilen Rheinhausen (Ortsteil Bergheim) und Rumeln-Kaldenhausen. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch Auskiesungsarbeiten, mit denen man um 1898 begann.
December 6th, 2009 - Last modified: 2. February 2010 @ 23:20 - Uwe - GER 110
Hallo vereinigte Alt-Masochisten :-)
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weiß der eine oder andere von euch etwas über den Verbleib meiner alten Schätzchen?
Nein nein – nicht was ihr meint; ich meine:
- Finn G 773
Baujahr 1968, Sommerfeld-Mahagonieschale mit Holzdeck,
(aus)gebaut von Kother aus Krefeld;
das schöne Stück habe ich 1974 oder 1975 nach Lübeck verkauft, dort wurde es vom Eigner liebevoll gepflegt und kaum gesegelt;
leider habe ich den Namen des damaligen Käufers vergessen!
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- FINN G 1525
Baujahr 1974, Lanaverre; Sandwich rot mit Holzdeck;
wurde ab 1978 in meinem alten Club DSCU am Unterbacher See
zuschandegeritten, irgendwann in eine Ecke gelegt und ist seit Jahren angeblich “verschollen”!
Bitte informiert mich, sofern ihr Aktuelles wisst, vielen Dank!
Sportliche Grüße
Harald Wefers H-Boot GER 1272 “THINK BIG!”
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[Kommentar: Harald's verschollenes Lanaverre-Finn G 1525 wurde wahrscheinlich gefunden. Es soll im Besitz der Familie des Finnseglers Thomas S. sein, und seit 1985 kopfueber auf einem alten Trailer liegen ]
Seit wann (und warum) segelst Du Finn? 1991, Das ist eine sehr swerre boot su segeln, mit jedem windstarke ist
es moglich das beste aus boot seglen und deine eigene persoon su kriegen
Dein erster großer Erfolg im Finn war: 2005 > BMW cup Deutsland 1 ste
2005 > Boerenkool cup (75 teilnemer) 1ste
Welcher Erfolg hatte für Dich die grösste Bedeutung? Danische meister 2009
Hollandisch meister 2007
Die grössten Erfolge Deiner Segelkarriere (auch in anderen Bootsklassen): Hollandische meister
Deine Ziele für die kommenden Jahre (bzw. London 2012): Deutsche meister bekommen
Deine Vorbilder: Cees Douze Mark Neeleman
Deine Lieblingsregatta: Danische meisterschaft
Welches Revier magst Du garnicht? Keine
Was sind Deine Stärken und Deine Lieblingswindstärke ? All round
Was sind Deine Schwächen ? Fruhstart
Deine Segelsaison dauert von ….. bis …… februari bis oktober
Wie trainierst Du (im Sommer / im Winter ) ? im Sommer trainieren wir auf wasser und im winter im Gym
Was gefällt Dir am Finn weniger gut, was sollte geändert werden ? alles gefalt mir.
Deine Meinung zu den relativ teuren Carbon-Wingmasten: Ich habe auch noch mit allumast gesegelt auf Vangard und mit Carbon-mast
und Davoti macht doch viel leichter
Was hältst Du vom Tacktick-Kompass ? Ich muchte gerne wieder die alte kompass
Was hältst Du von dem Vorschlag einer Helmpflicht bei Regatten in
Verbindung mit “Y” / Schwimmwestenzwang ?
(Helme werden ja inzwischen nicht nur beim Kayaking, Rafting, Canyoning
sondern auch beim Wakeboarden, Kitesurfen sowie beim Skaten getragen.) Das soll mann selbst eintscheiden
Welche Fabrikate (Rumpf, Mast, Segel, Ruder, etc.) verwendest Du ? Davoti/Hit mast/Patta Northsegeln standard ruder
In welchen Abständen legst Du Dir neues Material (Rumpf, Mast, Segel) zu. Ich denke eine guttes segln ist das erste, dan kommt Mast, Rumpf.
Verwendest Du vom Serienmaterial abweichende, Dir wichtige Details ? Ich habe immer eines segln snitt mit luffcurve
Welchen Rat oder welchen Tipp würdest Du gerne an junge
Nachwuchs-Finn-Segler weitergeben ? Niemals aufgeben und mach eine gutte fysiek
Bei einer Regatta hast Du die folgende, besonders lustige Episode erlebt: Wen wir dowin wind gefharen sind und eine menge kleine vische aus das
wasser gesprongen sind hatte eine Americanner geruffen, he mate stay in
cockpit there is a preddator downthere.
Betreibst Du ausser dem Segeln weitere Sportarten ? Kararte und Fitness
Nenne uns bitte Deine Hobbys: Karate und spassieren mit hund
Deine Lieblingsfarbe: rott
Lieblingsessen: Knaublauch suppe
Lieblingsgetränk: Bier
Traum-Urlaubsziel: Montblanc
Lieblings-Fortbewegungsmittel: Fahrad
Was wir unbedingt noch wissen sollten:
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Karel im Mai 2009 beim Nesselblatt auf dem Steinhuder Meer.
Uwe - Finn GER 110
Erste Segelerfahrungen und Regatten mit Jollen ab 1958 auf dem Uphuser Meer, Hieve und der Emsmündung. Es folgen Segeltörns und Regatten mit unserem Corsaire (franz. Microcupper) und Yachten auf Nord- und Ostsee, Holland u. Dänemark. Erstes Finn ca. 1973/74.
Nach langjähriger Segelpause 2006 Wiedereinstieg in's Finn (Classic-Finn).
Mitglied im LKV-Niedersachsen, Mardorf, Steinhuder Meer
Uwe - Tel. 0176 64006778